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Banknoten aus Deutschland und der Welt

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Das erste Land der Welt, das Papiergeld nutzte, war China im 11. Jahrhundert. Es war ursprünglich nicht als Ergänzung zu Münzen gedacht, sondern als deren Ersatz bei Mangel an Münzen. In Europa wurde das Papiergeld erst 1483 in Spanien eingeführt, damals jedoch auch dort noch als (vorübergehender) Ersatz für fehlendes Münzgeld. Die erste offizielle Banknote in Europa wurde 1661 von der Bank von Stockholm herausgegeben, wurde aber wegen des fehlenden Vertrauens nicht sonderlich gut angenommen. 1694 wurde von einer Notenbank in England Papiergeld herausgegeben und die ersten deutschen Geldscheine erschienen 1705 in Köln. Als nächstes folgte Frankreich, das zwischen 1718 und 1720 Papiergeld im großen Stil in Umlauf brachte. Eine Alternative zu den Geldscheinen waren die sogenannten Banknoten oder Bankzettel: im 16. und 17. Jahrhundert bekamen Kunden von ihren Banken Quittungen über Münzen, die sie einbezahlt hatten. Diese Quittungen dienten als Zahlungsmittel, da sie bei allen teilnehmenden Banken sowie Juwelieren gegen Edelmetalle oder Münzen eingetauscht werden konnten. Weitere Varianten waren die so genannten Tresorscheine, die im 18. Jahrhundert in Sachsen und Preußen verwendet wurden. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Banknote zum anerkannten Zahlungsmittel einer Währung neben der Münze.