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Barren aus Gold Silber Platin

Barren aus Gold, Kupfer, Silber, Zinn oder Bronze stellen schon seit prähistorischer ein Mittel zum Tausch gegen Waren da und hatten somit einen monetären Charakter. Besonders Silber und Goldbarren waren nicht nur Handelsware, sondern dienten auch als Wertaufbewahrungsmittel. Besonders im Mittelmeerraum war diese Form des Handelns verbreitet, sodass die ersten Münzen in diesen Kulturkreisen geprägt wurden, da diese leichter zu handhaben waren. Nicht nur in der frühen Geschichte waren Edelmetallbarren von Bedeutung, auch heute decken sich die Zentralbanken der Länder mit Gold in Barrenform ein, um neben Devisen auch Gold als Währungsreserven zu halten. Platin hingegen wurde zwar bereits 3000 Jahre v. Chr. Als Schmuckmetall in Ägypten nachgewiesen, fristete aber bis zum 19 Jahrhundert eher ein untergeordnetes Dasein. Im 17. Jahrhundert wurde dieses Metall sogar als Problem bei der Goldförderung angesehen und die spanische Regierung wollte die vorhandenen Platinvorräte gar im Meer versenken und stellte Platinschmuggel unter Strafe, da es zum Verfälschen von Gold genutzt wurde. Im 18. Jahrhundert konnte Platin erstmals industriell geschieden werden, so dass Platin im zaristischen Russland Platinmünzen als Zahlungsmittel ausgegeben wurden. Heute wird Platin vorwiegend in der Industrie, oder als Schmuck eingesetzt. Aufgrund der Seltenheit hat sich das Edelmetall in der heutigen Zeit durch seine hohe Wertdichte in Form von Münzen und Barren als physische Geldanlage international etabliert.