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Klimazonen der Erde: Subpolare Zone

Die 5 Euro Sammlermünze besteht aus zwei verschiedenen Kupfer-Nickel-Legierungen und einem lichtdurchlässigen, türkisfarbenen Polymerring, der sich farblich von Prägestätte zu Prägestätte unterscheidet. Der Münzrand mit der Inschrift „KLIMAZONEN DER ERDE ·“ ist glatt. 2021 findet die Serie „Klimazonen der Erde“ ihren Abschluss mit der „Polaren Zone“.

Der „Subpolaren Zone“ ist die vierte Ausgabe der Serie „Klimazonen der Erde“ und folgt damit auf die bereits in der Serie erschienenen Münzen der Tropischen, der Subtropischen und der Gemäßigten Zone. Die Polymer-Münze mit türkisfarbenem Polymerring zeigt ein Rentier in subpolarer Landschaft. Die Münzserie ist nicht nur innovativ, sondern soll auch zum Nachdenken anregen. Die Klimazonen der Erde sind in Gefahr.

Den Übergang von der gemäßigten Zone zur polaren Zone bildet die subpolare Klimazone. Trockene lange Winter die bereits im Laufe des August beginnen und bis Anfang Juni anhalten sind charakteristisch für die subpolare Zone, die stark von den kalten arktischen Luftmassen im Winter und kühler Polarluft im Sommer beeinflusst werden. Es herrscht trotz nur geringe Niederschlages, ein feuchtes Klima, da durch die Permafrostböden das versickern des Bodenwassers verhindert wird. Selbst in den wärmsten Monaten werden +10 Grad Celsius nicht überschritten und die Durchschnittstemperatur des Jahres liegt unterhalb der Nullgradgrenze.

Die Vegetationszone Tundra mit ihrem baumlosen Pflanzenbestand beherrscht das Bild der subpolaren Klimazone, in der aufrund der klimatischen Bedingungen keine Bäume, sondern nur kleinere Sträucher, Kräuter und Gräser wachsen, die den wenige Tieren, wie z.B. Karibu, Rentier, Lemmingen, Schneehasen und auch Moschusochsen als Nahrungsquelle dienen.
Durch den Klimawandel ist die Subpolare Zone gefährdet, da sich die Klimazonen verschieben und der Rhythmus der Jahreszeiten sich verändert. Auch der Abbau von Bodenschätzen, wie Gold, Silber, Öl und Gas haben extreme Auswirkungen auf dieses Gebiet.

Thematisch knüpft die Sammlermünzenserie „Klimazonen der Erde“ an der ersten 5-Euro-Polymermünze „Planet Erde“ an, die eine Perspektive aus dem Weltall auf die Erde abbildete. Die Farben der Polymerringe der Serie ergeben sich aus der Einordnung der Klimazonen in eine Temperatur-Farbskala: Rot für die Tropische, Orange für die Subtropische, Grün für die Gemäßigte sowie Türkis für die Subpolare Zone. Für das Motiv der Bildseite sollen sowohl die geografische Lage als auch Flora und Fauna im Zentrum der Gestaltung stehen. Mit ihrem Entwurf überzeugte Natalie Tekampe, die Künstlerin der Bildseite der Münze „Subpolare Zone“, mit ihrer Umsetzung der subpolaren Landschaft. Sie veranschaulichte die Kargheit der küstennahen Tundra und setzte ein für diese Zone charakteristisches Rentier in den Vordergrund des Münzmotivs. Im Hintergrund sind die Erosionsrinnen der subarktischen Bergzüge sowie der Einfluss des Menschen verbildlicht.