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Artikelnummer: mal2ehagarqim-c

Malta 2 Euro 2017 bfr. "Tempel von Hagar Qim" aus der Serie Prähistorische Stätten Maltas in Farbe

  • Serie: Prähistorische Stätten Maltas
  • 2. Ausgabe
  • Bankfrisch (bfr./unc)
  • Farbmotiv
  • 8,5 g CuNi
  • Ø 25,75 mm
  • Münze in Münzkapsel
12,90 €
Preis inkl MwSt. zzgl. Versand
ODER
Gestartet wurde diese Serie 2016 mit den Tempeln von Ggantija, fortgesetzt 2017 mit diesem Tempelkomplex und 2018 mit dem von Mnajdra. Hagar Qim, eine Übersetzung für „Stehende Steine“, besteht aus einem Tempelbau, der zwischen 3.600 und 2.500 vor Christus erbaut wurde und einer der fünf großen maltesischen Tempelkomplexe ist. Er liegt zusammen mit dem nahegelegenen Tempel von Mnajdra südlich von Qrendi auf einem Hochplateau über dem Mittelmeer. Wie auch andere Tempel auf Malta wurde Hagar Quim mit dem heute noch erkennbaren Grundriss eines fünfblättrigen Ahornblattes angelegt. Die Eingänge bestehen aus zwei vertikalen und einer horizontalen Steinplatte, hinter denen die Vorhöfe (Apsiden) liegen, die weiter in die sakrale Kammer führen. Der Bau wurde aus Kalkstein-Megalithen errichtet, der größte befindet sich am östlichen Außentempel und ist über 6m lang, 3m hoch und hat ein Gewicht von 20 Tonnen, der zweitgrößte an der Nordseite ist gut 5m hoch. Den Maltesern war diese mystischen Stätte, an der aufgerichtete Steine herumstanden, immer bekannt. Systematische Ausgrabungen fingen jedoch erst 1839 statt und im Zuge dessen legte man die gesamte Anlage frei. An vielen Orten auf Malta wurden kleine Statuen von üppigen Frauenkörpern gefunden, in Hagar Qim die berühmte „Venus von Malta“ sowie die „Schlafende Frau“, was auf eine Kultstätte für Fruchtbarkeit hinweist. Viele der Fundstücke sind im Nationalmuseum von Valletta zu sehen. Neben dem Ggantija-Tempel auf Gozo, der den Status UNESCO Weltkulturerbe schon 1980 erhielt, gehören seit 1992 die Tempel von Hagar Qim, Mnajdra, Ta’ Hagrat, Skorba und der Tempel von Tarxien mit zum gesamten Ensemble der Megalithischen Tempel von Malta. Diese farbige Version unterstreicht das Motiv in besonderer Weise.