Anlass
Das Benediktinerstift Göttweig liegt weithin sichtbar auf einem Hügel über der Donau in Niederösterreich. Das Kloster wurde 1083 gegründet und 1094 den Benediktinern übergeben. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1718 entstand die heutige barocke Klosteranlage nach Plänen von Johann Lucas von Hildebrandt. Seit 2000 gehört das Stift als Teil der Kulturlandschaft Wachau zum UNESCO-Welterbe.
Die Münze Österreich widmete dem Benediktinerstift Göttweig im Jahr 2006 eine 10-Euro-Silbermünze. Sie ist die zweite Ausgabe der sechsteiligen Serie „Stifte und Klöster in Österreich“ innerhalb der übergeordneten Reihe „Österreich und sein Volk“.
Motiv
Die Wertseite zeigt die Klosteranlage von Stift Göttweig auf dem Göttweiger Berg. Im Mittelpunkt stehen die Stiftskirche mit ihren beiden Türmen und die weitläufigen Klostergebäude. Die Inschriften nennen „STIFT GÖTTWEIG“, „REPUBLIK ÖSTERREICH“, den Nennwert 10 EURO und die Jahreszahl 2006. Herbert Wähner gestaltete diese Münzseite.
Die andere Münzseite zeigt die Kaiserstiege im Inneren des Stifts. Über der Treppenanlage ist das 1739 vollendete Deckenfresko von Paul Troger dargestellt, das Kaiser Karl VI. als Apollo zeigt. Der Entwurf dieser Münzseite stammt von Thomas Pesendorfer.
Details
Die 10-Euro-Silbermünze erschien am 11. Oktober 2006 und wurde von der Münze Österreich in Wien in der Prägequalität Polierte Platte (PP) hergestellt. Sie besteht aus 925er Silber, wiegt 17,3 Gramm und enthält 16 Gramm Feinsilber. Der Durchmesser beträgt 32 mm.
Sie erhalten die Ausgabe in Polierter Platte im Etui mit Zertifikat.
Auflage
Die Auflage in Polierter Platte beträgt 60.000 Exemplare. „Stift Göttweig“ ist die zweite von sechs Silbermünzen der Serie „Stifte und Klöster in Österreich“. Sie folgte 2006 auf die erste Ausgabe „Abtei Nonnberg“.
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