Anlass
Das Benediktinerstift St. Paul liegt auf einem Hügel über dem Lavanttal in Kärnten. Das Kloster wurde 1091 gegründet und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem bedeutenden geistlichen und kulturellen Zentrum. Besonders bekannt ist die romanische Stiftskirche, die im späten 12. und frühen 13. Jahrhundert errichtet wurde.
Die Münze Österreich widmete dem Stift im Jahr 2007 eine 10-Euro-Silbermünze. „St. Paul im Lavanttal“ ist die vierte Ausgabe der sechsteiligen Serie „Stifte und Klöster in Österreich“ innerhalb der übergeordneten Reihe „Österreich und sein Volk“.
Motiv
Die Wertseite zeigt das Stift St. Paul aus südlicher Blickrichtung von oben. Im Mittelpunkt steht die romanische Stiftskirche, die von den barocken Klostergebäuden umgeben ist. Bäume und Sträucher greifen die Lage des Stifts in der Landschaft des Lavanttals auf. Rechts unten ist zwischen den Bäumen der Turm der alten Pfarrkirche St. Erhard zu erkennen. Herbert Wähner gestaltete diese Münzseite.
Die andere Münzseite zeigt das Südportal der Basilika. Das Portal wurde 1618 aus Teilen des ehemaligen Lettners zusammengesetzt. Im Relief über dem Eingang ist die Anbetung der Heiligen Drei Könige mit Maria und dem Jesuskind dargestellt. Der Entwurf dieser Münzseite stammt von Thomas Pesendorfer.
Details
Die 10-Euro-Silbermünze erschien am 10. Oktober 2007 und wurde von der Münze Österreich in Wien geprägt. Sie besteht aus 925er Silber, wiegt 17,3 Gramm und enthält 16 Gramm Feinsilber. Der Durchmesser beträgt 32 mm.
Sie erhalten die Münze in bankfrischer Erhaltung. Die Lieferung erfolgt in einer Münztasche.
Auflage
Die Auflage der bankfrischen Ausgabe beträgt 130.000 Exemplare. „St. Paul im Lavanttal“ ist die vierte von sechs Silbermünzen der Serie „Stifte und Klöster in Österreich“ und setzte die Reihe nach Abtei Nonnberg, Stift Göttweig und Stift Melk fort.
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