Anlass
Die 10-Euro-Silbermünze „Der Lindwurm in Klagenfurt“ erschien 2011 als fünfte Ausgabe der Serie „Sagen und Legenden in Österreich“. Sie erzählt die bekannte Gründungssage von Klagenfurt. Der Überlieferung nach lebte in den Sümpfen der Gegend ein Lindwurm, der Menschen und Tiere bedrohte. Erst nachdem das Ungeheuer besiegt worden war, konnte das Gebiet besiedelt werden.
Motiv
Eine Münzseite zeigt den Kampf mit dem Lindwurm. Der Sage nach befestigten die Bewohner einen Ochsen als Köder an einer Kette mit Widerhaken. Der Lindwurm schnappte nach dem Köder, verfing sich und konnte anschließend überwältigt werden. Die dramatische Szene bildet den Kern der Klagenfurter Lindwurmsage.
Die andere Seite zeigt den Lindwurmbrunnen auf dem Neuen Platz in Klagenfurt. Die im 16. Jahrhundert geschaffene Lindwurmfigur gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Kärntner Landeshauptstadt und erinnert bis heute an die alte Sage.
Details
Die österreichische 10-Euro-Münze 2011 „Der Lindwurm in Klagenfurt“ wurde in Polierter Platte aus 925er Silber geprägt. Sie wiegt 17,30 g, enthält 16 g Feinsilber und hat einen Durchmesser von 32 mm. Die Münze erschien am 4. Mai 2011 und gehört zur sechsteiligen Serie „Sagen und Legenden in Österreich“.
Auflage
Von „Der Lindwurm in Klagenfurt“ wurden 40.000 Exemplare in Polierter Platte geprägt. Innerhalb der sechsteiligen Serie verbindet diese Ausgabe eine der bekanntesten Kärntner Sagen mit dem Wahrzeichen von Klagenfurt.
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