Anlass
Mit Schloss Ambras bei Innsbruck begann Österreich 2002 die sechsteilige Silbermünzenserie „Schlösser in Österreich“. Die erste 10-Euro-Ausgabe erschien am 24. April 2002 und erinnert an eines der bekanntesten Renaissanceschlösser des Landes. Erzherzog Ferdinand II. ließ Schloss Ambras im 16. Jahrhundert für seine Gemahlin Philippine Welser ausbauen. Seine umfangreichen Kunst- und Rüstungssammlungen machten das Schloss zu einem frühen Museum, das bis heute besichtigt werden kann.
Motiv
Die Wertseite zeigt Schloss Ambras mit dem Hochschloss und Teilen der Renaissancegärten. Der markante Uhrenturm unterbricht die Umschrift „REPUBLIK ÖSTERREICH“. Darunter stehen die Bezeichnung „SCHLOSS AMBRAS“, der Nennwert 10 EURO und die Jahreszahl 2002. Der Entwurf stammt von Andreas Zanaschka.
Die andere Münzseite zeigt drei Hofmusiker im Spanischen Saal des Schlosses. Die Darstellung erinnert an die höfischen Feste zur Zeit Erzherzog Ferdinands II. Herbert Wähner gestaltete das Motiv nach einer historischen Ansicht aus dem Jahr 1569.
Details
Die 10-Euro-Silbermünze wurde von der Münze Österreich in Wien in der Prägequalität Polierte Platte (PP) hergestellt. Sie besteht aus 925er Silber, wiegt 17,3 Gramm und enthält 16 Gramm Feinsilber. Der Durchmesser beträgt 32 mm.
Die polierten Münzflächen und die mattierten Reliefs bringen die Architektur des Schlosses und die Details der Musikerszene zur Geltung. Die Lieferung erfolgt im Etui mit Zertifikat.
Auflage
Die Auflage in Polierter Platte beträgt 50.000 Exemplare. Schloss Ambras ist die erste Ausgabe der Serie „Schlösser in Österreich“, die von 2002 bis 2004 mit insgesamt sechs Motiven erschien.
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