Anlass
Schloss Hof im niederösterreichischen Marchfeld war einst der Landsitz von Prinz Eugen von Savoyen. Ab 1725 ließ er die Anlage zu einem barocken Schloss mit weitläufigen Terrassengärten ausbauen. Später gelangte das Anwesen in den Besitz Maria Theresias. Die Gartenanlagen mit ihren Brunnen, Treppen und kunstvoll angelegten Beeten erinnern bis heute an das höfische Leben des 18. Jahrhunderts.
Die Münze Österreich widmete Schloss Hof im Jahr 2003 eine 10-Euro-Silbermünze. Sie ist die dritte Ausgabe der sechsteiligen Serie „Schlösser in Österreich“ innerhalb der übergeordneten Reihe „Österreich und sein Volk“.
Motiv
Die Wertseite zeigt die Ostansicht von Schloss Hof mit einem Teil seiner barocken Gartenanlage. Eine breite Treppe führt zum Eingang des Schlosses hinauf. Im Vordergrund sind ein Springbrunnen mit Kaskaden und Wasserfontänen dargestellt. Die Inschriften lauten „REPUBLIK ÖSTERREICH“, „SCHLOSSHOF“, „10 EURO“ und „2003“.
Die andere Münzseite zeigt ein Gärtnerpaar in zeitgenössischer Kleidung bei der Pflege der Gartenanlage. Im Hintergrund ist das Schloss zu sehen. Beide Münzseiten wurden von Andreas I. Zanaschka gestaltet.
Details
Die Silbermünze erschien am 9. April 2003 und wurde von der Münze Österreich in Wien in der Prägequalität Polierte Platte (PP) hergestellt. Sie besteht aus 925er Silber, wiegt 17,3 Gramm und enthält 16 Gramm Feinsilber. Der Durchmesser beträgt 32 mm.
Sie erhalten die Ausgabe in Polierter Platte im Etui mit Zertifikat.
Auflage
Die Auflage in Polierter Platte beträgt 50.000 Exemplare. „Schloss Hof“ ist die dritte von sechs Silbermünzen der Serie „Schlösser in Österreich“. Zusammen mit „Schloss Ambras“ und „Schloss Eggenberg“ gehört sie zu den ersten drei Ausgaben der Serie, die jeweils mit 50.000 Exemplaren in Polierter Platte geprägt wurden.
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