Anlass
Der Basilisk gehört zu den bekanntesten Sagenfiguren Wiens. Der Überlieferung nach lebte das gefährliche Fabelwesen in einem Brunnen in der Schönlaterngasse. Sein Blick sollte tödlich sein. Besiegt wurde der Basilisk schließlich, indem man ihm einen Spiegel vorhielt und er sich selbst erblickte.
Die Münze Österreich griff die Wiener Basiliskensage 2009 für eine 10-Euro-Silbermünze auf. „Der Basilisk“ ist die zweite Ausgabe der sechsteiligen Serie „Sagen und Legenden in Österreich“ innerhalb der übergeordneten Reihe „Österreich und sein Volk“. Die Serie begann 2009 mit der Münze „Der Lindwurm in Klagenfurt“.
Motiv
Die Wertseite führt in die Wiener Schönlaterngasse, den Schauplatz der Basiliskensage. Zu sehen ist die historische Häuserzeile mit dem Basiliskenhaus. Die Darstellung verbindet damit die Sage unmittelbar mit dem Ort, an dem sie bis heute im Wiener Stadtbild präsent ist.
Die andere Münzseite zeigt den entscheidenden Moment der Sage. Ein Bäckerjunge hält dem Basilisken einen Spiegel entgegen. Das Fabelwesen erblickt darin sein eigenes Spiegelbild und wird dadurch besiegt. Die Szene greift den Kern der über Jahrhunderte überlieferten Wiener Erzählung auf.
Details
Die 10-Euro-Silbermünze „Der Basilisk“ erschien 2009 und wurde von der Münze Österreich in Wien in der Prägequalität Handgehoben (HGH) hergestellt. Sie besteht aus 925er Silber, wiegt 17,3 Gramm und enthält 16 Gramm Feinsilber. Der Durchmesser beträgt 32 mm.
Sie erhalten die Münze in der Prägequalität Handgehoben im zugehörigen Folder.
Auflage
Die Auflage in der Prägequalität Handgehoben beträgt 40.000 Exemplare. „Der Basilisk“ ist die zweite von sechs Silbermünzen der Serie „Sagen und Legenden in Österreich“, die zwischen 2009 und 2011 erschien.
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