Anlass
Schloss Eggenberg in Graz gehört zu den bedeutendsten Barockschlössern Österreichs. Fürst Hans Ulrich von Eggenberg ließ die Anlage im 17. Jahrhundert ausbauen. Die Architektur folgt einer besonderen Idee: Vier Ecktürme stehen für die vier Elemente, 365 Fenster für die Tage des Jahres. Seit 2010 gehört Schloss Eggenberg zum UNESCO-Welterbe.
Die Münze Österreich widmete dem Schloss 2002 die zweite Ausgabe der sechsteiligen Silbermünzenserie „Schlösser in Österreich“. Das Motiv verbindet die Geschichte des Bauwerks mit den astronomischen Vorstellungen seiner Entstehungszeit.
Motiv
Die Wertseite zeigt die Frontansicht von Schloss Eggenberg mit dem markanten Mittelturm. Neben dem Turm steht der Schriftzug „SCHLOSS EGGENBERG“. Im unteren Bereich befinden sich die Inschriften „REPUBLIK ÖSTERREICH“, der Nennwert 10 EURO und die Jahreszahl 2002. Der Entwurf stammt von Andreas Zanaschka.
Die andere Münzseite zeigt den Astronomen Johannes Kepler vor einem Modell seines Werkes „Mysterium Cosmographicum“. Er deutet auf ein Blatt mit geometrischen Figuren. Die Umschrift nennt seinen Namen und seine Lebensdaten „JOHANNES KEPLER 1571–1630“. Kepler lehrte zeitweise in Graz. Thomas Pesendorfer gestaltete diese Münzseite.
Details
Die 10-Euro-Silbermünze wurde von der Münze Österreich in Wien geprägt. Sie besteht aus 925er Silber, wiegt 17,3 Gramm und enthält 16 Gramm Feinsilber. Der Durchmesser beträgt 32 mm.
Sie erhalten die Münze in bankfrischer Erhaltung.
Auflage
Die Auflage der bankfrischen Ausgabe beträgt 130.000 Exemplare. Schloss Eggenberg ist die zweite Ausgabe der Serie „Schlösser in Österreich“, die von 2002 bis 2004 mit insgesamt sechs Motiven erschien.
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