Anlass
Das Stift Klosterneuburg vor den Toren Wiens wurde 1114 von Markgraf Leopold III. gegründet und zählt zu den bedeutendsten Klosteranlagen Österreichs. Seit 1133 wird es von Augustiner-Chorherren betreut. Besonders bekannt ist das Stift für den Verduner Altar, ein Meisterwerk mittelalterlicher Goldschmiedekunst aus dem Jahr 1181. Mit der 10-Euro-Silbermünze von 2008 würdigte die Münze Österreich die traditionsreiche Klosteranlage als fünfte Ausgabe der sechsteiligen Serie „Stifte und Klöster in Österreich“.
Motiv
Die Wertseite zeigt das Stift Klosterneuburg in der Donaulandschaft, gesehen vom Leopoldsberg. Die beiden großen Kuppeln tragen den österreichischen Erzherzogshut und die Krone des Heiligen Römischen Reiches. Dahinter sind die Stiftskirche mit ihren beiden Türmen und weitere Gebäude der Klosteranlage zu sehen. Weinreben im unteren Münzbereich erinnern an die lange Weinbautradition des Stifts.
Die andere Münzseite zeigt den gotischen Kreuzgang mit seinem Kreuzrippengewölbe und den hohen Maßwerkfenstern. Links ist der heilige Leopold in einem Vierpass dargestellt. Als Gründer des Klosters hält er in jeder Hand ein Kirchenmodell. Beide Münzseiten wurden von Thomas Pesendorfer gestaltet.
Details
Die Silbermünze erschien am 16. April 2008 und wurde von der Münze Österreich in Wien geprägt. Sie besteht aus 925er Silber, wiegt 17,3 Gramm und enthält 16 Gramm Feinsilber. Der Durchmesser beträgt 32 mm.
Sie erhalten die Münze in bankfrischer Erhaltung. Die Lieferung erfolgt in einer Münztasche.
Auflage
Die Auflage der bankfrischen Normalprägung beträgt 130.000 Exemplare. Stift Klosterneuburg ist die fünfte Ausgabe der sechsteiligen Silbermünzenserie „Stifte und Klöster in Österreich“.
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