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Artikelnummer: slo2e2020

2 Euro Slowenien 2020 France Preseren

  • Serie: Kursmünzen
  • Prägefrisch (pfr)
  • 8,5 g CuNi
  • Ø 25,75 mm
  • 2 Euro
  • Münze in Münztasche
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Slowenien 2 Euro 2020 France Preseren

 

Die 2 Euro Münze aus Slowenien trägt als Motiv das Porträt des größten Slowenischen Dichters zusammen mit dem Schriftzug „Shivé naj vsi naródi“. Diese Zeile stammt aus Gedicht „Zdravljica“ („Trinkspruch“) und findet sich auch in der slowenischen Nationalhymne wieder. Laut der Übersetzung von Luiza Pesjak bedeutet „Shivé naj vsi naródi“ „Ein Lebehoch den Völkern“.

 

Das komplette Gedicht finden Sie am Ende des Textes. France Prešeren ist einer der beliebtesten und berühmtesten Menschen in Slowenien. Er ist nicht nur für seine romantischen Gedichte bekannt sondern hat den Sloweniern ihren Nationalstolz zurückgebracht. Die Zdravljica wurde am 27. September 1989 in feierlicher Sitzung vom damaligen slowenischen Parlament zur Nationalhymne bestimmt.

 

Seit der Unabhängigkeit 1991 dient die siebte Strophe aus dem Gedicht "Zdravljica" als Nationalhymne Sloweniens.

 

„Trinkspruch“ von France Preseren

 

Die Rebe hat nun wieder den süßen Lebetrunk bescheert, der uns’re Pulse hebet der Herzen uns und Augen klärt; der ertränkt, was da kränkt, der Hoffnung in die Brust uns senkt.

 

Wem sei der erste, frohe Toast, ihr Freunde! wohl gebracht? Der Heimat, der geliebten, sie wahre Gottes heil’ge Macht; euch dann hier, Brüder ihr, Slowenensöhnen für und für!

 

Es mögen Blitze treffen den Feind aus hoher Wolkenbahn, denn frei, wie es gewesen, sei unser Vaterland fortan; und zersprengt und verdrängt die Fessel, die es jetzt noch zwängt.

 

Versöhnung, Glück und Eintracht kommt, wendet euch zu uns aufs Neu’, Ihr Slavenkinder alle, o reicht die Hände euch getreu; dass die Macht neu erwacht, mit ihr die Ehr’ wie eh’ uns lacht.

 

Erhalt’ euch Gott, ihr edlen Slowenenrosen, schön und fein; nicht gibt es euresgleichen, ihr wunderholden Mägdelein! Söhne kühn mögt ihr zieh’n dem Feind zum Schreck, euch zum Gewinn.

 

Ein Hoch euch jungen Männern, ihr unsre Hoffnung, unsre Lust; kein Gift soll je ertöten die Heimatlieb’ in eurer Brust. seid bereit, wo ihr seid, das Land zu schützen ruft die Zeit!

 

Ein Lebehoch den Völkern, die sehnend nach dem Tage schau'n, an welchem aus dem Weltall verjaget wird der Zwietracht Grau'n; wo dem Freund Freiheit scheint, und wo zum Nachbar wird der Feind.

Zuletzt noch lasst uns trinken auf unser Wohl die flüss’ge Glut, auf uns, die wir verbrüdert, weil wir im Herzen treu und gut; viele Jahr’, sonnenklar jedwedem Guten uns’rer Schaar!

 

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