Österreich im Wandel der Zeit – Historische Silbermünzen aus Österreich
Anlass
Die Serie „Österreich im Wandel der Zeit“ gehört zu den österreichischen Sammlerreihen, die Geschichte nicht nur anreißen, sondern in klaren Etappen erzählen. Von den Kelten bis in die Nachkriegszeit führt sie durch acht wichtige Abschnitte der österreichischen Entwicklung. Gerade das macht diese Reihe für Sammler so interessant. Man bekommt keine lose Folge einzelner Motive, sondern eine geschlossene historische Linie.
Besonders reizvoll ist dabei der Übergang von der Schillingzeit zur Eurozeit. Die ersten vier Ausgaben erschienen als 100-Schilling-Silbermünzen, die letzten vier bereits als 20-Euro-Silbermünzen. Damit spiegelt die Serie nicht nur österreichische Geschichte, sondern auch einen Währungswechsel wider. Wer sich für Sammlermünzen interessiert oder gezielt österreichische Sammlermünzen sammelt, findet hier eine Reihe, die inhaltlich und numismatisch gleichermaßen überzeugt.
Motiv
Die Reihenfolge der Serie ist klar und für Sammler wichtig. 2000 erschienen „Die Kelten“ und „Die Römer“, 2001 folgten „Das Heilige Römische Reich“ und „Das Mittelalter“, 2002 kamen „Die Neuzeit“ und „Die Barockzeit“, 2003 schließlich „Die Biedermeierzeit“ und „Die Nachkriegszeit“. Genau diese Abfolge macht den Reiz der Reihe aus, weil sie Österreichs Geschichte Schritt für Schritt in Münzbilder übersetzt.
Schon die ersten Ausgaben setzen klare Akzente. „Die Kelten“ zeigt einen keltischen Reiter und einen Salzbergbauarbeiter und verweist damit auf frühe Kultur und Wirtschaft im österreichischen Raum. „Die Römer“ richtet den Blick auf die römische Besiedlung. Mit „Das Heilige Römische Reich“ und „Das Mittelalter“ wird die Serie dann politischer und staatsgeschichtlicher. Hier geht es um Reichszugehörigkeit, Machtstrukturen und die mittelalterliche Blütezeit Österreichs.
Die vier späteren Münzen sind für viele Sammler besonders greifbar, weil sie stärker mit bekannten Persönlichkeiten und konkreten Bildern arbeiten. „Die Neuzeit“ verbindet Kaiser Ferdinand I. mit dem Schweizertor der Wiener Hofburg. „Die Barockzeit“ zeigt Prinz Eugen von Savoyen und greift das prunkvolle Stiegenhaus seines Wiener Winterpalais auf. „Die Biedermeierzeit“ stellt Fürst Metternich der Dampflokomotive „Ajax“ gegenüber. „Die Nachkriegszeit“ spannt den Bogen von Besatzungszeit und Marshall-Plan bis zum Wiederaufbau. So entsteht eine Reihe, die nicht trocken chronologisch wirkt, sondern historisch lebendig bleibt.
Details
Für Sammler ist „Österreich im Wandel der Zeit“ auch deshalb spannend, weil die Serie zwei Münzwelten miteinander verbindet. Die ersten vier Stücke gehören noch zur österreichischen Schillingzeit. Wer sich für diesen Teil interessiert, findet im Shop mit der Seite Österreich Schilling Währung den passenden Anschluss. Die letzten vier Ausgaben gehören bereits zur Eurozeit und passen damit direkt in den Bereich moderner österreichischer Gedenkprägungen.
Gerade die vier Euro-Ausgaben fügen sich sehr gut in die Sammlung der 20 Euro Münzen aus Österreich ein. Dort wird sichtbar, wie früh die Münze Österreich auch im neuen Währungssystem mit historischen Themen gearbeitet hat. Für Sammler, die Übergangsphasen spannend finden, ist diese Serie deshalb besonders reizvoll. Sie steht genau zwischen alter und neuer Währung und bleibt trotzdem als Einheit erkennbar.
Dazu kommt ein weiterer Punkt: Alle acht Münzen wurden in Polierter Platte ausgegeben. Das gibt der Serie eine hochwertige und geschlossene Anmutung. Gerade bei historischen Reihen ist das wichtig, weil die Stücke dadurch nicht wie zufällig zusammengewürfelte Jahrgänge wirken, sondern wie ein bewusst aufgebauter Satz.
Auflage
Bei der Auflage ist die Lage klar. Jede einzelne Ausgabe der Serie erschien mit 50.000 Stück ausschließlich in Polierter Platte. Das gilt für die vier 100-Schilling-Münzen von 2000 und 2001 ebenso wie für die vier 20-Euro-Münzen von 2002 und 2003. Für Sammler ist das ein echter Vorteil, weil sich die Reihe dadurch sauber vergleichen und vollständig dokumentieren lässt.
Wer „Österreich im Wandel der Zeit“ komplett sammeln möchte, sollte deshalb nicht nur auf einzelne schöne Motive achten, sondern auf die volle Reihenfolge von den Kelten bis zur Nachkriegszeit. Genau als geschlossene Achtteilerserie entfaltet diese Reihe ihre ganze Stärke. Weitere passende Stücke finden Sie bei den österreichischen Sammlermünzen, bei den 20 Euro Münzen aus Österreich und im Bereich Österreich Schilling Währung.