825 Jahre Münze Wien – Jubiläumssilber 2019

825 Jahre Münze Wien Silbermünzen kaufen – Jubiläumsunzen mit historischem Hintergrund
1192 wurde der englische König Richard Löwenherz auf seiner Rückkehr vom Dritten Kreuzzug in der Nähe Wiens von Herzog Leopold V. festgenommen und auf Burg Dürnstein inhaftiert. Das geforderte Lösegeld – schätzungsweise 23 Tonnen Silber, aufgebracht vom englischen Volk durch Sondersteuern – verwendete Leopold unter anderem zur Gründung der ersten Wiener Prägestätte im Jahr 1194. Zum 825. Jubiläum dieser Gründung legte die Münze Österreich 2019 eine dreiteilige Jubiläumsreihe in Silber auf.
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Drei Motive, eine Geschichte
Die Serie trägt den Titel „Mit Kettenhemd und Schwert" und erzählt die Gründungsgeschichte der Münze Wien aus drei Blickwinkeln:
Leopold V. – der Babenberger Herzog (1157–1194), der das Lösegeld für den Bau der ersten Wiener Prägestätte und die Gründung von Wiener Neustadt verwendete. Die Münze zeigt ihn nach seinem originalen Reitersiegel aus dem Stift Heiligenkreuz: zu Pferd, mit Wappenschild und Fahne. Leopold starb noch im selben Jahr 1194, in dem die Prägestätte entstand – bei einem Sturz vom Pferd während eines Turniers.
Wiener Neustadt – die Stadt, die Leopold V. mit einem Teil des Lösegeldes als befestigte Grenzstadt gegen das ungarische Königreich gründete. Eine der wenigen europäischen Städte, die von Anfang an geplant und nicht organisch gewachsen ist.
Robin Hood – die überraschendste der drei Münzen: Das englische Volk musste für das Lösegeld Sondersteuern zahlen, die viele in die Armut trieben. Historiker sehen darin eine der möglichen Wurzeln des Robin-Hood-Mythos – jener Legende vom Gerechten, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Die Münze Wien verknüpft damit ihre eigene Gründungsgeschichte mit einer der bekanntesten Legenden Englands.
Feingehalt, Auflage und Nähe zum Wiener Philharmoniker
Alle drei Jubiläumsunzen bestehen aus 999/1000 Feinsilber bei einem Gewicht von 1 Unze (31,1 Gramm) und einem Nennwert von 1,50 Euro – identisch mit dem Wiener Philharmoniker in technischen Spezifikationen. Der Unterschied liegt im Motiv und der Auflage: Jede der drei Ausgaben ist auf 100.000 Exemplare limitiert – deutlich weniger als die unlimitierten Philharmoniker-Jahrgänge. Da die Serie 2019 abgeschlossen wurde und nicht mehr nachgeprägt wird, entscheidet die Verfügbarkeit im Handel zunehmend über den Preis.
Sie fragen – wir antworten
Warum trägt die Robin-Hood-Münze diesen Namen?
Das für das Lösegeld von Richard Löwenherz aufgebrachte Silber wurde dem englischen Volk durch Sondersteuern abverlangt. Historiker sehen darin eine mögliche Wurzel des Robin-Hood-Mythos – der erste konkrete Bezug zwischen dieser Legende und der Gründungsgeschichte der Münze Wien.
Werden diese Münzen noch geprägt?
Nein, die Serie wurde 2019 abgeschlossen. Alle drei Ausgaben sind auf jeweils 100.000 Exemplare limitiert und werden nicht mehr nachgeprägt.
Worin unterscheiden sich diese Münzen vom Wiener Philharmoniker?
Technisch sind sie identisch (999/1000 Feinsilber, 1 Unze, Nennwert 1,50 Euro). Der Unterschied liegt im Motiv, der limitierten Auflage und dem abgeschlossenen Prägeprogramm – was den Jubiläumsunzen ein eigenständiges Sammelprofil gibt.
Was zeigt das Reitersiegel auf der Leopold-V.-Münze?
Das originale Reitersiegel Leopolds V. aus dem Stift Heiligenkreuz: den Herzog zu Pferd mit Wappenschild und Fahne. Es ist eines der ältesten erhaltenen Reitersiegel österreichischer Herzöge.
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HISTORIA Hamburg führt die Jubiläumsunzen der Serie „825 Jahre Münze Wien" mit klaren Angaben zu Motiv und Erhaltung. Als inhabergeführter Fachhändler seit 1968 beraten wir Sie gern zu Verfügbarkeit und Sammelperspektive dieser abgeschlossenen Serie. Wer sich für den Wiener Philharmoniker als reguläre Anlagemünze interessiert, findet dort die technisch verwandte, aber unlimitierte Alternative.