Anlass
Mit dem Irland 1,88 Euro 2005 präsentiert sich ein klassischer europäischer Kleinmünzensatz aus den frühen Jahren der Euro-Bargeldära. Irland entschied sich bewusst gegen wechselnde Motive und setzte stattdessen auf ein starkes nationales Symbol, das Kontinuität, Identität und Wiedererkennbarkeit verkörpert. Gerade für Sammler von Euro-Erstausgaben und Länderkomplettsätzen ist dieser Jahrgang ein fester Bezugspunkt.
Motiv
Alle Münzen des Satzes zeigen die keltische Harfe, eines der ältesten Staatssymbole Europas. Die Harfe steht seit Jahrhunderten für die kulturelle Eigenständigkeit Irlands und ist tief in der Geschichte, Musik und Mythologie des Landes verwurzelt. Ergänzt wird das Motiv durch das Ausgabejahr sowie den Landesnamen „Éire“.
Entworfen wurde das Harfenmotiv von Jarlath Hayes. Die klare, ausgewogene Gestaltung verbindet traditionelle Symbolik mit moderner Münzästhetik und macht den irischen Euro unverwechselbar innerhalb der europäischen Gemeinschaftswährung.
Details
Der 1,88-Euro-Kleinmünzensatz umfasst alle irischen Umlaufmünzen von 1 Cent bis 1 Euro. Die konsequent einheitliche Motivwahl verleiht dem Satz eine besondere Geschlossenheit und macht ihn sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Euro-Sammler attraktiv.
Als früher Euro-Jahrgang besitzt der Satz eine klare historische Einordnung. Er steht für die Phase, in der sich der Euro als Bargeld etablierte und nationale Identität bewusst in die neue Währungsunion eingebettet wurde.
Auflage
Die Auflage des Irland 1,88 Euro 2005 beträgt lediglich 55.000 Exemplare. Damit zählt dieser Kleinmünzensatz nicht zu den Massenprodukten, sondern zu den gezielt limitierten Sammlerausgaben.
Die überschaubare Auflage sorgt für eine stabile Nachfrage im Euro-Sammelmarkt und macht diesen Jahrgang zu einem soliden Baustein für jede systematisch aufgebaute Euro-Kollektion.