Anlass
Die Baden 5 Mark Silber 1913 ist für viele Sammler ein besonders schöner Jahrgang, weil er ganz am Ende der Vorkriegszeit liegt. 1913 war das letzte volle Jahr vor dem Ersten Weltkrieg. Genau das macht die Münze so greifbar: Sie ist kein „Nachguss“ oder modernes Sammelstück, sondern echtes Umlaufgeld aus einer Zeit, die unsere Geschichte stark geprägt hat.
Motiv
Auf der Vorderseite sehen Sie Großherzog Friedrich II. von Baden. Das Porträt ist klassisch und klar, so wie man es von den 5-Mark-Prägungen des Kaiserreichs kennt. Auf der Rückseite steht der Reichsadler des Deutschen Kaiserreichs mit der Wertangabe „5 Mark“. Diese Kombination wirkt schlicht, aber genau das ist der Reiz: Man erkennt sofort, dass es sich um eine originale Kaiserreich-Silbermünze handelt.
Details
Der Typ ist im Jaeger-Katalog als Jäger 40 geführt und wurde in 900er Silber geprägt. Die Erhaltung sehr schön bis vorzüglich ist für viele Käufer der ideale Bereich: Die Münze hat zwar Umlaufspuren, wirkt aber insgesamt noch frisch und gut lesbar. Gerade bei Kaiserreichmünzen lohnt sich das, weil Porträt und Adler in dieser Erhaltung deutlich mehr „Zug“ haben als bei stark gelaufenen Stücken.
Auflage
Die Auflage des Jahrgangs 1913 liegt bei 244.000 Stück. Das ist kein Stück, das man täglich in Top-Erhaltung sieht. Vor allem Münzen, die im Bereich ss bis vz wirklich stimmig sind, werden mit der Zeit eher knapper. Wer den Jahrgang 1913 sucht, achtet meist auf klare Konturen im Porträt und einen sauber ausgeprägten Adler, weil genau das den Unterschied im Gesamtbild macht.