Anlass
Die Reichsbanknote über 10 Millionen Mark vom 25. Juli 1923 stammt aus der Hochinflation im Deutschen Reich. Solche Geldscheine zeigen sehr deutlich, wie schnell die Mark damals an Wert verlor. Für Sammler ist genau das spannend, weil man an solchen Ausgaben die dramatische Entwicklung des Jahres 1923 besonders gut sehen kann.
Der hohe Nennwert klingt groß, war im Sommer 1923 aber schon kein Zeichen von echter Sicherheit mehr. Gerade solche Scheine machen die Inflationszeit heute greifbar, weil sie zeigen, wie schnell selbst hohe Beträge ihren Wert verlieren konnten. Das macht Rosenberg 95 zu einem typischen Geldschein aus dieser Phase.
Motiv
Die Vorderseite ist schlicht gestaltet und zeigt den Text mit Wertangabe auf Muster. Gerade diese einfache Gestaltung ist typisch für viele Inflationsscheine des Sommers 1923. Es ging nicht mehr um eine aufwendige Gestaltung, sondern darum, hohe Beträge schnell und klar in Umlauf zu bringen.
Die Rückseite ist blanko. Das wirkt heute ungewohnt, gehört bei dieser Ausgabe aber dazu. Für Sammler macht gerade diese Schlichtheit den Geldschein interessant, weil sie die praktische und schnelle Herstellung in der Hochinflation sehr deutlich zeigt.
Details
Es handelt sich um die Reichsbanknote über 10 Millionen Mark vom 25.7.1923, katalogisiert unter Rosenberg 95. Das Format beträgt 195 x 80 mm. Gedruckt wurde die Banknote auf Banknotenpapier mit Wasserzeichen Distelstreifen. Die Kontrollnummer ist 7-stellig und rot.
Bei Rosenberg 95 lohnt sich der Blick auf die Einzelheiten. Für diese Ausgabe ist Reichsdruck belegt. Für Sammler ist diese Unterscheidung wichtig, weil sich die Variante so besser erkennen lässt. Gerade bei den Scheinen der Hochinflation spielen solche Unterschiede eine wichtige Rolle.
Auflage
Die Höhe der Auflagenzahlen ist im Einzelnen nicht bekannt und kann sich je nach Variante unterscheiden.
Für Sammler ist bei dieser Banknote ohnehin wichtiger, dass Kontrollnummer, Wasserzeichen und Erhaltung stimmig zusammenpassen. Gerade bei einer Ausgabe wie Rosenberg 95 zeigt sich daran schnell, worauf es bei der Bestimmung ankommt.