Anlass
Die Sachsen 10 Mark Goldmünze 1872–1873 (Jäger 257) entstand während der Regierungszeit von König Johann von Sachsen in den frühen Jahren des Deutschen Kaiserreichs. Nach der Reichsgründung von 1871 behielten die deutschen Bundesstaaten weiterhin das Recht zur eigenen Münzprägung und gaben historische Goldmünzen mit regionalen Herrscherporträts heraus.
Diese historische Goldmünze verbindet die sächsische Monarchie mit der neuen Reichswährung und zählt heute zu den klassischen Reichsgoldmünzen des Deutschen Kaiserreichs. Die Ausgabe Sachsen 10 Mark Gold Johann gehört zugleich zu den gefragten 10 Mark Goldmünzen deutscher Sammler.
Historische Goldprägungen aus Sachsen zählen bis heute zu den beliebten Kaiserreich Münzen und besitzen innerhalb der deutschen Numismatik einen festen Platz.
Für Sammler und Anleger zählt diese sächsische Goldmünze zu den traditionsreichen Goldprägungen der frühen Kaiserreichszeit.
Motiv
Die Vorderseite zeigt das Porträt von König Johann von Sachsen mit Umschrift. Johann regierte das Königreich Sachsen von 1854 bis 1873 und gehörte zu den deutschen Monarchen der Reichsgründungszeit. Goldmünzen mit seinem Porträt zählen heute zu den historischen Ausgaben der frühen Reichswährung.
Die Rückseite zeigt den gekrönten Reichsadler des Deutschen Kaiserreichs in der frühen Variante „Kleiner Adler“. Dieses Motiv zählt zu den klassischen Darstellungen früher Reichsgoldmünzen und ist besonders bei Sammlern historischer Kaiserreich Münzen beliebt. Umschrift, Nennwert „10 MARK“ sowie das Münzzeichen „E“ für die Münzstätte Muldenhütten ergänzen das historische Erscheinungsbild der sächsischen Goldmünze.
Die Prägung erfolgte in der Münzstätte Muldenhütten mit dem Münzzeichen „E“.
Details
Die Münze besteht aus 900/1000 Gold mit einem Feingewicht von 3,583 g (Raugewicht 3,982 g) bei 19,5 mm Durchmesser. Der Rand ist mit feinen Arabesken versehen – ein typisches Sicherheitsmerkmal der historischen Reichsgoldprägungen.
Die sächsischen 10 Mark Goldmünzen Johann zählen zu den frühen Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs und besitzen sowohl historischen als auch numismatischen Sammlerwert. Besonders gefragt sind gut erhaltene Exemplare mit klaren Details und attraktiver Oberflächenqualität.
Der Wert orientiert sich am aktuellen Goldkurs, wird jedoch zusätzlich stark durch Jahrgang, Erhaltung und Marktverfügbarkeit beeinflusst. Für langfristigen Werterhalt empfehlen wir sachgerechte Aufbewahrung. Hinweise finden Sie in unserem Ratgeber Gold reinigen.
Auflage
Die Sachsen 10 Mark Goldmünze Johann (Jäger 257) wurde in den Jahren 1872 und 1873 in der Münzstätte Muldenhütten mit dem Münzzeichen „E“ geprägt.
1872 E: 339.000 Stück
1873 E: 822.000 Stück
Die frühen Goldprägungen König Johanns zählen heute zu den historischen Reichsgoldmünzen der Reichsgründungszeit.