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Artikelnummer: aut3euro2022hgh-Krake

Österreich 3 Euro 2022 Blaugeringelte Kraken - Leuchtende Meereswelten

  • Serie: Leuchtende Meereswelten
  • Handgehoben (hgh)
  • 16 g CuNi
  • Ø 34 mm
  • 3 Euro
  • In Münzkapsel
  • Münze Österreich
19,00 €
Preis inkl MwSt. zzgl. Versand
ODER

3-Euro-Münze Blaugeringelter Krake

Ein „blaues Wunder“ und ein leuchtendes Beispiel dafür, wie faszinierend und farbenfroh die Unterwasserwelt sein kann. Die besondere Fähigkeit des Blaugeringelten Kraken: Er kann seine Hautfarbe verändern, und er kann seine Ringe aufblinken lassen. Das tut er auch auf der ersten Münze der Serie “Leuchtende Meereswelten”. Sie werden staunen.

 

Die Münzbilder

Die Wertseite der Münze präsentiert im Stil eines Scherenschnitts all jene Meerestiere, die in der 12-teiligen Serie „Leuchtende Meereswelten“ vorkommen. Zwischen ihnen sind Luftblasen zu sehen, rechts davon eine Schwanzflosse, die in Wellen eintaucht.

 

Auf der anderen Seite ist ein Blaugeringelter Krake dargestellt. Wird der Krake mit UV-Licht angeleuchtet, beginnen die blauen Ringe zu leuchten, sein Körper ändert die Farbe von gelbbraun zu grün. Dahinter erkennt man zwei Pfauen-Kaiserfische und sandigen Meeresgrund. Ein breites Band, das an ein historisches Bullauge erinnert, stellt die Umrahmung dar. (Das Licht einer UV-Lampe ist dazu erforderlich)

 

Links und rechts unterhalb des Kraken befinden sich, wie auf allen Münzen der Serie, eine Muschel sowie ein Seestern.

 

Leuchten durch Muskelkraft

Viele Kraken können ihre Hautfarbe und sogar ihre Körperform blitzschnell verändern. Spezielle Zellen in der Haut besitzen Pigmente mit unterschiedlichen Farbeigenschaften. Einige davon sind Pigmente, die bei Einfall des Lichtes dieses nur in bestimmten Farben wiedergeben.

Diese Eigenschaft nennt die Wissenschaft „irisieren“, das heißt, eine Oberfläche erscheint je nach Blickwinkel in anderen Farben. Durch Muskelspannung können diese Pigmente sich zusammenziehen oder ausdehnen, und so kann der Blaugeringelte Krake die Hautfarbe an bestimmten Stellen verändern. Bei Bedrohung leuchten seine Ringe sogar mehrmals pro Sekunde rasch auf.

 

Ein schlaues Tier

Was an dem Kraken noch sehr erstaunlich ist: Er besitzt nicht nur ein Zentralgehirn im Kopf, sondern auch Gehirne in seinen acht Armen.

Somit gelten Kraken als die „schlauesten“ wirbellosen Tiere. Kein anderes Weichtier besitzt so viele Nervenzellen. Die Aufteilung in Zentral- und Armgehirne erlaubt es den Kraken buchstäblich, immer alles im Griff zu haben und sich sehr schnell an ihre Umgebung anzupassen.

Das Zentralgehirn besitzt nur etwa ein Drittel der gesamten Anzahl an Nervenzellen, steuert somit nur die wichtigsten Funktionen und dirigiert (nicht kontrolliert) die einzelnen Armgehirne. Die eigentliche Bewegung der Arme und Greifen wird hauptsächlich von den Armgehirnen gesteuert. – Mehr darüber im Sammelalbum.

 

Supergefährlich und supergiftig

Dem Blaugeringelten Kraken kann man auch an Badestränden, z.B. in Australien, begegnen. Trotz des raschen Aufleuchtens seiner blauen Ringe, durch das der Krake seine Anwesenheit signalisiert, kommt es immer wieder zu Berührungen mit Menschen. Ruhe bewahren heißt es dann, denn das Tier kann dem Menschen nur gefährlich werden, wenn es ihn beißt. Das passiert meist nur, wenn das Tier sich sehr bedroht fühlt. Man sollte also seine Signale richtig deuten und ihm aus dem Weg gehen.

 

Der erste Ozean-Taler der Serie: eine Sammlermünze und eine prima Geschenk-Münze für Kinder.

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