Anlass
Diese Schweizer 10-Franken-Gedenkmünze von 2014 zeigt das Gansabhauet Sursee. Das ist ein Motiv, das sofort auffällt, weil es nicht harmlos und glatt wirkt, sondern nach echtem Brauchtum aussieht. Genau das macht die Ausgabe spannend. Hier geht es nicht um irgendein nettes Symbol, sondern um eine Tradition, die in Sursee bis heute bekannt ist und der Münze richtig Charakter gibt.
Die Münze gehört zur Serie Schweizer Brauchtum. Das passt hier perfekt, denn das Gansabhauet ist einer dieser Bräuche, die man nicht vergisst. Wer Schweizer Gedenkmünzen sammelt, bekommt hier kein austauschbares Motiv, sondern ein Stück regionaler Kultur, das sofort Gesprächsstoff liefert. Gerade solche Ausgaben bleiben in einer Sammlung oft besser im Kopf als rein dekorative Motive.
Motiv
Das Münzbild trägt den Titel „Gansabhauet Sursee“ und wurde von Thyl Manuel Eisenmann aus Luzern gestaltet. Schon der erste Blick zeigt, dass diese Münze anders ist. Das Motiv greift einen Brauch auf, der mit rotem Mantel, Sonnenmaske und Säbel verbunden ist. Genau das verleiht der Ausgabe eine starke, fast schon bühnenhafte Wirkung. Sie sieht nicht nach Standardprogramm aus, sondern nach echter Volkskultur.
Besonders reizvoll ist, dass das Motiv nicht nur hübsch sein will, sondern etwas erzählt. Beim Gansabhauet versuchen Teilnehmer auf einer Bühne vor dem Rathaus, mit einem stumpfen Säbel den Hals einer aufgehängten Gans mit einem Hieb zu durchtrennen. Dabei tragen sie eine Sonnenmaske und können durch die über das Gesicht gezogene Zipfelmütze kaum sehen. Genau dieser ungewöhnliche Hintergrund macht die Münze so markant.
Details
Die Münze wurde als offizielle Schweizer 10-Franken-Gedenkmünze ausgegeben. Sie besteht aus einem äusseren Ring aus Aluminiumbronze und einem Kern aus Kupfer-Nickel, wiegt 15 Gramm und hat einen Durchmesser von 33 Millimetern. Der offizielle Ausgabetag war der 30. Januar 2014. Damit gehört die Ausgabe in die moderne Reihe der Schweizer Bimetall-Gedenkmünzen, die viele Sammler besonders gern aufnehmen.
Hier geht es um die Variante in Stempelglanz. Gerade bei einem so eigenständigen Brauchtumsmotiv ist das eine sehr angenehme Erhaltung, weil das Bild frisch und sauber wirkt. Solche Münzen leben davon, dass die Gestaltung klar bleibt und nicht im Gesamtbild untergeht. Genau das funktioniert hier gut. Die Ausgabe wirkt ordentlich, präsent und sammlerfreundlich.
Spannend ist auch die Geschichte dahinter. Das Gansabhauet findet am 11. November, also am Martinstag, statt. Der Brauch hängt mit alten Abgaben rund um die Martinsgans zusammen und wird heute zusätzlich von Spielen und Veranstaltungen für Kinder begleitet. Das gibt der Münze noch mehr Tiefe, weil sie nicht nur ein kurioses Bild zeigt, sondern ein Stück lebendige Schweizer Festkultur.
Auflage
Die Auflage in Stempelglanz liegt bei maximal 90.000 Exemplaren. Zusätzlich gab es maximal 11.000 Stück in Polierter Platte. Das ist eine ordentliche, aber gut überschaubare Menge. Die Münze ist damit für Sammler erreichbar, wirkt aber nicht beliebig. Genau diese Mischung macht moderne Schweizer Gedenkmünzen für viele Käufer so interessant.
Die Schweiz 10 Franken 2014 stgl Gansabhauet Sursee passt sehr gut in Sammlungen mit Schweizer Gedenkmünzen, Brauchtum oder außergewöhnlichen Europamotiven. Wer eine Münze sucht, die nicht geschniegelt wirkt, sondern sofort eine Geschichte erzählt, liegt hier richtig. Bei HISTORIA Hamburg ist das ein Stück für Sammler, die Schweizer Ausgaben mit Eigenart, Tradition und echtem Wiedererkennungswert schätzen.