Anlass
Diese Reichsbanknote zu 50 Mark trägt das Datum 21.04.1910 und stammt aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs. Sie gehört damit in die Jahre vor dem Ersten Weltkrieg und zeigt, wie amtliches Papiergeld des Reiches damals gestaltet war. Für Sammler ist so ein Schein nicht nur ein altes Zahlungsmittel, sondern ein gut greifbares Stück deutscher Geldgeschichte.
Die Umlaufzeit dieser Ausgabe reichte von Dezember 1911 bis zum 5. Juli 1925. Gerade dadurch ist die Banknote historisch interessant, weil sie sowohl die späte Kaiserzeit als auch die frühen Jahre nach dem Ende des Kaiserreichs berührt.
Motiv
Die Vorderseite zeigt zwei sich zugekehrte Brustbilder der Germania. Das Motiv wirkt würdig und typisch für die Gestaltung deutscher Reichsbanknoten dieser Zeit. Es verleiht dem Schein ein klares und gut wiedererkennbares Bild.
Die Rückseite zeigt ein Ornament mit Wertzahl. Dadurch bleibt die Gestaltung insgesamt ruhig und amtlich. Gerade diese klare Optik macht die Banknote heute auch für Sammler interessant, die klassische Scheine des Kaiserreichs suchen.
Details
Es handelt sich um die Reichsbanknote über 50 Mark vom 21.04.1910, katalogisiert unter Rosenberg 42. Der Schein wurde als Reichsdruck in der Reichsdruckerei hergestellt. Das Material ist Banknotenpapier. Die Abmessungen betragen 150 × 100 mm. Die Kontrollnummer ist 7-stellig und braun. Angeboten wird die Banknote in zirkulierter Erhaltung.
Für Sammler ist diese Ausgabe gut einzuordnen, weil Datum, Rosenberg-Nummer und Gestaltung klar zusammenpassen. Genau das macht solche Banknoten besonders angenehm für eine Sammlung deutscher Reichsbanknoten.
Auflage
Bei Reichsbanknoten dieser Zeit steht meist nicht eine einzelne Auflagenzahl im Mittelpunkt, sondern die genaue Zuordnung nach Katalognummer, Datum, Druckart und Erhaltung. Die Rosenberg-Nummer 42 sorgt dafür, dass der Schein im Sammelgebiet eindeutig eingeordnet werden kann.
Wer Banknoten des Deutschen Kaiserreichs sammelt, bekommt hier einen originalen 50-Mark-Schein mit klarer geschichtlicher Einordnung. In zirkulierter Erhaltung wirkt die Note als echtes Umlaufstück besonders lebendig und nah an ihrer Zeit.