Anlass
Diese Schweizer 10-Franken-Gedenkmünze von 2011 ist dem Berner Zibelemärit gewidmet. Das ist ein Motiv, das sofort sympathisch wirkt, weil es kein fernes Historienthema zeigt, sondern einen Brauch, den viele Menschen direkt greifen können. Der Berner Zibelemärit ist ein traditionelles Volksfest, das jeweils am vierten Montag im November stattfindet und bis heute fest zu Bern gehört. Genau das macht die Münze so interessant. Sie zeigt gelebte Schweiz und nicht bloß ein hübsches Symbol.
Spannend ist auch, dass mit dieser Ausgabe die Reihe Schweizer Brauchtum wieder aufgenommen wurde. Für Sammler ist das ein echter Pluspunkt, weil solche Neustarts in einer Serie immer Aufmerksamkeit bekommen. Wer Schweizer Gedenkmünzen sammelt, hat hier also nicht nur ein schönes Einzelstück, sondern auch eine wichtige Ausgabe innerhalb der Brauchtumsreihe.
Motiv
Das Münzbild trägt den Titel „Berner Zibelemärit“ und wurde von Stefan Haenni aus Thun gestaltet. Auf der Motivseite sind ein Bär und ein geflochtener Zwiebelzopf zu sehen, dazu die Umschrift BERNER ZIBELEMÄRIT. Genau diese Mischung macht das Motiv stark. Der Bär steht sofort für Bern, die Zwiebeln für den Markt. Man versteht auf einen Blick, worum es geht. So sollte eine gute Gedenkmünze sein.
Auch die Wertseite ist klar und modern aufgebaut. Zu sehen sind der Nennwert 10 Franken, die Landesbezeichnung Confoederatio Helvetica, die Jahreszahl 2011 und das kleine Schweizer Kreuz. Das wirkt sauber, gut lesbar und lässt dem eigentlichen Brauchtumsmotiv genug Raum. Gerade dadurch bleibt die Bildseite im Kopf.
Details
Die Münze wurde als offizielle Schweizer 10-Franken-Gedenkmünze ausgegeben. Sie besteht aus einem äusseren Ring aus Aluminiumbronze und einem Kern aus Kupfer-Nickel, wiegt 15 Gramm und hat einen Durchmesser von 33 Millimetern. Der offizielle Ausgabetag war der 20. Januar 2011. Damit gehört die Ausgabe zu den modernen Schweizer Bimetall-Gedenkmünzen, die viele Sammler wegen ihrer klaren Gestaltung und guten Erkennbarkeit mögen.
Hier geht es um die Ausgabe in Stempelglanz, bei Swissmint als unzirkuliert bezeichnet. Gerade bei einem Motiv wie dem Berner Zibelemärit ist das sehr passend, weil das Bild frisch und sauber wirkt. Der Bär, die Zwiebeln und die Schrift kommen klar heraus. Die Münze wirkt dadurch lebendig und ordentlich, ohne überladen zu sein.
Der Hintergrund des Motivs macht die Ausgabe noch stärker. Bauern aus der Umgebung von Bern bringen jedes Jahr große Mengen Zwiebeln in kunstvoll geflochtenen Zöpfen und auch Knoblauch in die Bundesstadt. Dazu kommen Marktstände, Glühwein, Zwiebelsuppe und schon früh am Morgen ein großer Andrang in den Gassen. Genau deshalb funktioniert diese Münze so gut. Sie zeigt nicht nur ein Motiv, sondern ein Stück lebendige Stadtkultur, das man fast riechen und hören kann.
Auflage
Die Auflage in Stempelglanz liegt bei maximal 94.000 Exemplaren. Zusätzlich gab es maximal 12.000 Stück in Polierter Platte. Das ist eine ordentliche, aber trotzdem gut überschaubare Menge. Die Münze ist damit für Sammler erreichbar, wirkt aber nicht beliebig. Genau diese Mischung ist oft ideal, wenn man moderne Schweizer Gedenkmünzen mit gutem Sammlerpotenzial sucht.
Die Schweiz 10 Franken 2011 stgl Berner Zibelemärit passt sehr gut in Sammlungen mit Schweizer Gedenkmünzen, Brauchtum oder regionalen Europamotiven. Wer eine Münze sucht, die freundlich wirkt, sofort verstanden wird und eine echte Geschichte aus dem Alltag der Schweiz erzählt, liegt hier richtig. Bei HISTORIA Hamburg ist das ein Stück für Sammler, die Motive mit Charme, Herkunft und Wiedererkennungswert schätzen.