Anlass
Die Reichsbanknote über 50 Mark vom 23.7.1920 stammt aus der frühen Phase der Inflation im Deutschen Reich. Nach dem Ersten Weltkrieg begann die Mark an Wert zu verlieren, auch wenn die Entwicklung 1920 noch vergleichsweise moderat verlief. Solche Geldscheine wurden im täglichen Zahlungsverkehr genutzt und zeigen den Übergang von stabileren Verhältnissen zur späteren Hochinflation. Für Sammler ist Rosenberg 66 ein früher Vertreter dieser Entwicklung.
Motiv
Die Vorderseite zeigt eine aufwendige Gestaltung mit einem Mädchenkopf, umgeben von floralen Elementen, Blumen und Früchten. Diese Darstellung hebt sich deutlich von den späteren, einfacher gestalteten Inflationsscheinen ab. Der Nennwert „Fünfzig Mark“, das Datum 23. Juli 1920 sowie die Angaben der Reichsbank sind in das Gesamtbild integriert. Die Rückseite ist unbedruckt.
Details
Es handelt sich um die Reichsbanknote über 50 Mark vom 23.7.1920, katalogisiert unter Rosenberg 66. Der Schein wurde als Reichsdruck in der Reichsdruckerei hergestellt und besteht aus Banknotenpapier. Das Format beträgt etwa 150 x 95 mm. Die Banknote ist einseitig bedruckt. Für diese Ausgabe sind Varianten bekannt, unter anderem bei Kontrollnummern und kleineren Druckdetails. Weitere passende Scheine finden Sie unter Banknoten.
Auflage
Die genauen Auflagenzahlen sind im Einzelnen nicht bekannt und können sich je nach Variante unterscheiden. Bei frühen Inflationsbanknoten wie dieser 50-Mark-Ausgabe steht für Sammler vor allem die genaue Bestimmung nach Rosenberg-Nummer, Erhaltung und Druckvariante im Vordergrund. Gerade kassenfrische Banknoten zeigen die feinen Details der Gestaltung mit Mädchenkopf und floralen Motiven besonders gut.
Wer Banknoten des Deutschen Reiches sammelt oder gezielt nach frühen Inflationsausgaben mit aufwendiger Gestaltung sucht, sollte die Reichsbanknote über 50 Mark vom 23.7.1920 nach Rosenberg 66 nicht auslassen. Bestellen Sie diese Banknote jetzt bei HISTORIA Hamburg – seit 1968 Ihr Partner für preiswerte Münzen.