Anlass
Die Baden 5 Mark Silbermünzen aus den Jahren 1902 bis 1907 gehören zu den typischen Stücken, mit denen viele Sammler ins Deutsche Kaiserreich einsteigen. Man hat hier kein abstraktes „Sammlerprodukt“, sondern echtes Geld aus der Zeit, als das Kaiserreich noch Alltag war. Genau das macht diese Münzen so beliebt: Sie sind geschichtlich greifbar, aus Silber geprägt und lassen sich gut in eine Sammlung nach Ländern und Jahrgängen einordnen.
Motiv
Auf der Vorderseite sehen Sie Großherzog Friedrich I. von Baden. Das Porträt ist klassisch gehalten und wirkt ruhig und würdevoll. Auf der Rückseite steht der Reichsadler des Deutschen Kaiserreichs mit der Wertangabe „5 Mark“. Diese Kombination aus Landesoberhaupt und Reichssymbol ist typisch für die 5-Mark-Stücke der Kaiserzeit und macht die Münze sofort erkennbar.
Details
Im Jaeger-Katalog ist dieser Typ als Jäger 33 geführt. Geprägt wurde er in 900er Silber und gehört damit zu den klassischen 5-Mark-Silbermünzen des Kaiserreichs. Für Käufer ist das praktisch, weil sich die Stücke gut vergleichen lassen und die Serie in Sammlerkreisen sehr gut dokumentiert ist.
Preislich spielt bei diesen Münzen meist beides zusammen: der Silberwert als Grundlage und der Sammleraufschlag, der sich je nach Jahrgang und Erhaltung deutlich unterscheiden kann. Gerade bei Kaiserreichmünzen sieht man Erhaltung schnell, weil Porträt und Adler sehr klar ausgearbeitet sind.
Auflage
Die Auflagen sind je nach Jahrgang unterschiedlich. Im Handel merkt man das vor allem dann, wenn man gezielt nach einem bestimmten Jahr sucht oder eine Reihe schließen möchte. Und wie so oft gilt: Wirklich schöne, stimmige Stücke sind in besserer Erhaltung deutlich schwerer zu finden als durchschnittliche Umlaufmünzen.