Anlass
Ein Euro-Kurssatz aus Monaco ist für viele Sammler so etwas wie die „Königsklasse“ bei den Kursmünzen, einfach weil Monaco als Kleinstaat nur sehr wenige Stücke ausgibt. Der Jahrgang 2001 ist dabei besonders reizvoll, weil er aus der frühen Euro-Zeit stammt und noch das klassische Motiv von Fürst Rainier III. zeigt. In Polierter Platte wirkt das Ganze dann auch wirklich wie ein Sammlerstück und nicht wie Münzen, die irgendwann in der Schublade landen.
Motiv
Der Satz zeigt die typische Motivaufteilung der monegassischen Euro-Münzen: Auf den kleinen Cent-Stücken (1, 2 und 5 Cent) erscheint das Wappen der Grimaldi-Dynastie, auf 10, 20 und 50 Cent das Siegel des Fürsten. Die 1-Euro-Münze zeigt ein Doppelporträt von Fürst Rainier III. und dem damaligen Erbprinzen Albert, und auf der 2-Euro-Münze ist Fürst Rainier III. allein zu sehen. Das ist genau die Art Satz, bei dem man beim Durchschauen sofort merkt, warum Monaco-Sätze so beliebt sind: alles wirkt geschlossen, staatlich und sehr „echt“ in der Geschichte des Landes verankert.
Details
Der Nennwert beträgt 3,88 Euro und enthalten sind die acht Kursmünzen von 1 Cent bis 2 Euro. Die Qualität ist Polierte Platte, also spiegelnde Felder, sehr klare Konturen und insgesamt ein deutlich hochwertigerer Eindruck als bei Umlaufmünzen. Geliefert wird der Satz im Etui mit Zertifikat, was für Sammler praktisch ist, weil man damit einen Jahrgang komplett, sauber und gut geschützt im Bestand hat.
Ein Punkt, der Monaco-Sätze generell so interessant macht: Als Kleinstaat gibt Monaco nur vergleichsweise wenige Euromünzen aus. Dadurch sind Kursmünzensätze deutlich seltener am Markt als KMS großer Euroländer.
Auflage
Die Auflage dieses Kursmünzensatzes 2001 in PP liegt bei 3.500 Exemplaren. Das ist klar sammlerorientiert und macht den Satz besonders attraktiv, wenn frühe Euro-Jahrgänge oder Monaco als Landessammlung im Fokus stehen. Wer Rainier III. sammelt, bekommt hier außerdem einen Jahrgang, der sich zeitlich gut einordnen lässt und in einer Monaco-Reihe einfach „passt“.