Münzen sicher online kaufen : HISTORIA-Hamburg

Kaiserreich Münzen in bester Sammlerqualität kaufen

Zeige 163 bis 166 (von insgesamt 166 Artikeln)

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3

Münzen aus dem Kaiserreich

Im Jahr 1871 wurde im Schloss Versailles das Deutsche Kaiserreich ausgerufen und Wilhelm I. zum Kaiser ernannt. Mit dieser Gründung gab es erstmals eine gemeinsame Währung für die vielen deutschen Einzelstaaten. Die Mark wurde für alle Teilgebiete etabliert, das Münzwesen vereinheitlicht und bald darauf begannen die deutschen Prägestätten damit, neues Münzgeld herzustellen.

 

Die Mark war mit Gold gedeckt. Papiergeld konnte bei der Reichsbank theoretisch gegen eine festgelegte Menge Edelmetall eingetauscht werden. Diese Bindung schuf Vertrauen im Handel im In- und Ausland und sorgte für Stabilität in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen.

 

Die Münzen aus dem Kaiserreich ab 1871 erzählen von diesem Wandel. Mit Porträts der jeweiligen Landesherren versehen, zeigen sie die Entwicklung vom Vielstaatenland zum vereinten Deutschen Reich. Gleichzeitig sind sie faszinierende Zeitzeugen, die man heute in Händen halten kann.

 

Kaiserreich 2 Mark Silber

Die 2 Mark Silbermünzen waren im Alltag weiter verbreitet. Sie bestehen ebenfalls aus 900er Silber, wiegen rund 11,111 Gramm und haben etwa 28 Millimeter Durchmesser. Diese Münzen begleiteten den täglichen Handel. Mit 2 Mark konnte man um 1900 z. B. mehrere Brote oder eine einfache Mahlzeit bezahlen.

 

Im Ersten Weltkrieg ab 1917 wurden viele normale 2 Mark Umlaufmünzen aus dem Verkehr gezogen, weil Silber für die Kriegswirtschaft gebraucht wurde. Das erklärt, warum Originalstücke heute seltener sind als man es auf den ersten Blick erwartet.

 

Bei der Frage „Münzen aus dem Kaiserreich Wert“ spielen 2 Mark Stücke eine besondere Rolle. Häufige Jahrgänge in mittlerer Erhaltung sind gut bezahlbar, seltene Jahrgänge oder besonders schön erhaltene Exemplare erzielen höhere Sammlerpreise.

 

Kaiserreich 3 Mark Silber

Die 3 Mark Silbermünzen hatten ein ganz eigenes Kapitel in der Münzgeschichte. Sie wurden erst später eingeführt und ebenfalls aus 900er Silber geprägt. Mit einem Gewicht von etwa 16,667 Gramm und einem Durchmesser von rund 33 Millimetern lagen sie zwischen den 2 Mark und den 5 Mark Stücken.

Das 3 Mark Stück gab es in vielen Jahren in Verbindung mit besonderen Anlässen wie Jubiläen oder Staatsfeiern. Dadurch haben diese Ausgaben nicht nur Materialwert, sondern oft auch einen klaren historischen Bezug, der sie für Sammler besonders interessant macht.

 

Kaiserreich 5 Mark Silber

Die 5 Mark Silbermünzen gehören zu den beeindruckendsten Umlaufmünzen des Deutschen Kaiserreichs. Sie bestehen aus 900er Silber, wiegen etwa 27,777 Gramm und haben einen Durchmesser von rund 38 Millimetern. Von der Größe her kann man sie sich wie eine große, schwere moderne Gedenkmünze vorstellen.

 

Um 1900 hatte ein Arbeiter oft nur wenige Mark am Tag verdient. Eine 5 Mark Silbermünze war damals also ein ordentliches Stück Geld, etwa vergleichbar mit einem Tageslohn. Man hat damit bezahlt, gespart und oft besonders genau darauf geachtet, sie nicht zu verlieren.

 

Auf der Vorderseite zeigt die Münze meist das Porträt eines Herrschers wie Wilhelm I., Wilhelm II. oder eines Großherzogs. Auf der Rückseite prangt der Reichsadler, ein Symbol für die Einheit des Reiches. Die klassische Inschrift „GOTT MIT UNS“ rundet das Bild ab.

 

Entscheidend für Sammler ist, dass viele dieser Stücke heute noch gut erhalten sind. Das liegt daran, dass sie lange im Umlauf blieben oder nach dem Zweiten Weltkrieg in Sammlungen gerieten. Wer Kaiserreich Silbermünzen sammelt, wird bei den 5 Mark Ausgaben oft fündig.

 

Reichsgoldmünzen – Gold im Kaiserreich

Parallel zu den Silberprägungen entstanden im Deutschen Kaiserreich auch Münzen aus Gold. Diese werden heute als Reichsgoldmünzen bezeichnet und bestehen typischerweise aus 900er Gold. Die häufigsten Nominale sind 5 Mark, 10 Mark und 20 Mark.

 

Die 5 Mark Goldmünzen sind kleine, elegante Stücke mit einem Gewicht von etwa 1,6 Gramm Feingold. Sie waren im Alltag seltener im Umlauf, weil man mit ihnen eher größere Beträge bezahlte oder sie als Reserve hielt.

 

Die 10 Mark Goldmünzen wiegen rund 3,98 Gramm und sind heute ein Kernbestandteil vieler Sammlungen. Diese Stücke zeigen (wie bei den Silbermünzen) meist das Porträt des jeweiligen Herrschers und auf der Rückseite wieder den Reichsadler.

 

Die 20 Mark Goldmünzen sind noch einmal schwerer und wurden oft bei größeren Geldgeschäften genutzt oder als Ersparnis aufbewahrt. Durch ihren höheren Goldwert sind sie heute als Sammlerstücke und Anlageobjekte besonders begehrt. Mehr zu dieser Nennwert-Serie gibt es unter 20 Goldmark Reichsgoldmünzen.

 

Bei allen Reichsgoldmünzen gilt: Weniger eingeschmolzene Exemplare und gut erhaltene Jahrgänge machen sie zu gesuchten Stücken, die oft einen schönen historischen Kontext mit echtem Edelmetallwert verbinden.

 

Kleinmünzen des Kaiserreichs

Neben den großen Silber- und Goldstücken gab es im Deutschen Kaiserreich viele kleine Münzen aus Silber und unedlen Metallen. Zu den Silberkleinmünzen gehörten z. B. die ½ Mark und 1 Mark Stücke. Sie waren Alltagsgeld für Einkäufe von Brot, Fleisch oder Zeitung und begleiteten das Leben vieler Menschen.

 

Diese Kleinmünzen bestehen meist aus 900er Silber, bevor sie später im 20. Jahrhundert auf andere Legierungen umgestellt wurden. Heute sind gut erhaltene ½ Mark oder 1 Mark Silbermünzen selten und werden von Sammlern aufgrund ihres Alltagsbezugs und der historischen Präsenz geschätzt.

 

Die häufigsten Pfennig- und Markstücke wurden oft eingelöst, eingeschmolzen oder gingen im Lauf der Zeit verloren. Deshalb sind besonders schöne Exemplare aus der Kaiserzeit heute oft teurer als man denkt.

 

Ob 5 Mark oder 20 Mark aus Silber und Gold, ob große Nominale oder kleine Alltagsmünze – Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich verbinden Geschichte, Handwerk und realen Edelmetallwert. Viele davon sind heute begehrte Sammlerstücke, die Geschichten erzählen und im wahrsten Sinne des Wortes Werte in Händen halten.