Anlass
Der Vatikan Kurssatz 1979 erschien im ersten Pontifikatsjahr von Papst Johannes Paul II. Die Münzen tragen deshalb neben der römischen Jahreszahl „MCMLXXIX“ die Angabe „ANNO I“. Johannes Paul II. war im Oktober 1978 zum Papst gewählt worden. Der Jahrgang 1979 ist damit der erste vollständige Kursmünzensatz seines Pontifikats.
Motiv
Die Münzen zu 10, 20, 50 und 100 Lire behandeln die Tugenden Mäßigung, Stärke, Gerechtigkeit und Klugheit. Die 200-Lire-Münze ist dem Frieden gewidmet. Auf den Wertseiten erscheinen jeweils der Nennwert und die Bezeichnung des Vatikanstaates.
Die 500-Lire-Silbermünze zeigt das nach links gerichtete Porträt von Papst Johannes Paul II. mit der Umschrift „IOANNES PAVLVS II P·M· AN·I“. Die andere Seite trägt das päpstliche Wappen sowie den Nennwert von 500 Lire. Der Rand ist mit dem Wahlspruch „TOTVS TVVS“ und dem Jahrgang in römischen Ziffern beschriftet.
Details
Der Vatikan Kurssatz umfasst sechs Münzen zu 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Lire. Der gemeinsame Nennwert beträgt 880 Lire. Die Münzen wurden in Stempelglanz geprägt und stammen aus der Münzstätte Rom.
Die 500-Lire-Münze besteht aus 835er Silber, wiegt 11 Gramm und enthält rund 9,19 Gramm Feinsilber. Ihr Durchmesser beträgt 29,3 Millimeter. Der Satz wird in der ursprünglichen Verpackung des Vatikans geliefert. Aufgrund des Alters kann die Verpackung übliche Lagerspuren aufweisen.
Auflage
Die Auflage des Vatikan Kurssatzes 1979 beträgt 170.000 Exemplare. Die Münzen des ersten Pontifikatsjahres und die enthaltene 500-Lire-Silbermünze machen den Satz zu einer wichtigen Ausgabe aus der frühen Amtszeit von Johannes Paul II.
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