Motiv
Die Vorderseite zeigt Münzmeister Spinelli nach einem Gemälde von Hans Memling. Das Porträt wirkt ruhig, markant und gut wiedererkennbar. Gerade solche Bildnisse geben den Banknoten der Inflationszeit trotz aller wirtschaftlichen Unruhe noch ein klassisches Erscheinungsbild.
Die Rückseite zeigt die Wertangabe in ornamentaler Gestaltung. Dadurch bleibt die Optik geordnet und amtlich. Genau diese klare Form macht den Schein für viele Sammler interessant, weil er sich damit gut in das Papiergeld des Deutschen Reiches einordnen lässt.
Details
Es handelt sich um die Reichsbanknote über 5.000 Mark vom 16.09.1922, katalogisiert unter Rosenberg 76. Der Schein wurde als Reichsdruck in der Reichsdruckerei hergestellt. Das Material ist Banknotenpapier. Die Abmessungen betragen 130 × 90 mm. Die Kontrollnummer ist 6-stellig und dunkelblau. Angeboten wird die Banknote in zirkulierter Erhaltung.
Für Sammler ist diese Ausgabe gut einzuordnen, weil Datum, Nennwert und Rosenberg-Nummer klar zusammenpassen. Gerade bei Geldscheinen der Inflation ist eine saubere Katalogzuordnung wichtig, weil viele Ausgaben auf den ersten Blick ähnlich wirken.
Auflage
Bei Reichsbanknoten der Inflationszeit steht meist nicht eine einzelne Auflagenzahl im Mittelpunkt, sondern die genaue Zuordnung nach Katalognummer, Druckart, Format und Erhaltung. Die Rosenberg-Nummer 76 sorgt dafür, dass der Schein im Sammelgebiet eindeutig eingeordnet werden kann.
Wer originale Geldscheine der Inflation 1919 bis 1924 sammelt, bekommt hier eine typische Reichsbanknote dieser Zeit mit klarem historischen Bezug. In zirkulierter Erhaltung wirkt die 5.000-Mark-Note als echtes Umlaufstück besonders anschaulich und nah an ihrer Epoche.