Anlass
Die Preußen 10 Mark Goldmünze 1890–1912 (Jäger 251) entstand während der Regierungszeit von Kaiser Wilhelm II. in der späten Phase des Deutschen Kaiserreichs. Nach der Reichsgründung von 1871 entwickelte sich Preußen zum dominierenden Bundesstaat innerhalb des Kaiserreichs und prägte einen großen Teil der deutschen Reichsgoldmünzen.
Diese historische Goldmünze verbindet die preußische Monarchie mit der einheitlichen Reichswährung und zählt heute zu den bekanntesten Reichsgoldmünzen des Deutschen Kaiserreichs. Die Ausgabe Preußen 10 Mark Gold Wilhelm II. gehört zugleich zu den gefragten 10 Mark Goldmünzen deutscher Sammler und Anleger.
Historische Goldprägungen aus Preußen zählen bis heute zu den beliebtesten Kaiserreich Münzen und gehören zu den klassischen Sammelgebieten deutscher Numismatik.
Für Sammler und Anleger zählt diese preußische Goldmünze zu den traditionsreichsten Goldprägungen des späten Deutschen Kaiserreichs.
Motiv
Die Vorderseite zeigt das Porträt von König und Kaiser Wilhelm II. mit Umschrift. Wilhelm II. war der letzte Deutsche Kaiser und König von Preußen. Seine Regierungszeit prägte die politische und wirtschaftliche Entwicklung des Deutschen Kaiserreichs bis zum Ende der Monarchie im Jahr 1918.
Die Rückseite zeigt den gekrönten Reichsadler des Deutschen Kaiserreichs in der Variante „Großer Adler“. Dieses Motiv zählt zu den bekanntesten Darstellungen historischer Reichsgoldmünzen und ist besonders bei Sammlern von Kaiserreich Münzen beliebt. Umschrift, Nennwert „10 MARK“ sowie die jeweilige Prägestätte ergänzen das klassische Erscheinungsbild der preußischen Goldmünze.
Die Prägung erfolgte je nach Jahrgang unter anderem in den Münzstätten Berlin („A“), Hannover („B“) oder Frankfurt am Main („C“).
Details
Die Münze besteht aus 900/1000 Gold mit einem Feingewicht von 3,583 g (Raugewicht 3,982 g) bei 19,5 mm Durchmesser. Der Rand ist mit feinen Arabesken versehen – ein typisches Sicherheitsmerkmal der historischen Reichsgoldprägungen.
Die preußischen 10 Mark Goldmünzen Wilhelm II. zählen zu den klassischen Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs und besitzen sowohl historischen als auch numismatischen Sammlerwert. Besonders gefragt sind gut erhaltene Exemplare mit klaren Details und attraktiver Oberflächenqualität.
Der Wert orientiert sich am aktuellen Goldkurs, wird jedoch zusätzlich stark durch Jahrgang, Erhaltung und Marktverfügbarkeit beeinflusst. Für langfristigen Werterhalt empfehlen wir sachgerechte Aufbewahrung. Hinweise finden Sie in unserem Ratgeber Gold reinigen.
Auflage
Die Preußen 10 Mark Goldmünze Wilhelm II. (Jäger 251) wurde zwischen 1890 und 1912 in der Münzstätte Berlin mit dem Münzzeichen „A“ geprägt.
1890 A: 1.512.000 Stück
1892 A: 35.000 Stück
1893 A: 1.591.000 Stück
1894 A: 18.000 Stück
1895 A: 29.000 Stück
1896 A: 1.081.000 Stück
1897 A: 114.000 Stück
1898 A: 2.280.000 Stück
1899 A: 300.000 Stück
1900 A: 742.000 Stück
1901 A: 701.930 Stück
1902 A: 270.911 Stück
1903 A: 1.684.979 Stück
1904 A: 1.178.129 Stück
1905 A: 1.072.513 Stück
1906 A: 541.970 Stück
1907 A: 812.698 Stück
1909 A: 531.934 Stück
1910 A: 803.111 Stück
1911 A: 270.798 Stück
1912 A: 542.372 Stück
Besonders die Jahrgänge 1892 A, 1894 A und 1895 A mit vergleichsweise niedrigen Auflagen zählen heute zu den gesuchten historischen Reichsgoldmünzen des Deutschen Kaiserreichs.