Anlass
Die 20 Mark Goldmünze Wilhelm II wurde zwischen 1890 und 1913 im Deutschen Kaiserreich geprägt und gehört zu den bekanntesten Reichsgoldmünzen deutscher Geschichte. Die Goldmünzen entstanden während der Regierungszeit Wilhelms II., einer Epoche wirtschaftlichen Wachstums, industrieller Expansion und weltpolitischer Veränderungen. Die Goldmark war in dieser Zeit die wichtigste Währung des Deutschen Kaiserreichs. Gerade originale 20 Mark Goldmünzen aus Preußen verbinden historische Goldprägung mit der letzten Phase des Kaiserreichs vor dem Ersten Weltkrieg.
Motiv
Die Vorderseite der 20 Mark Goldmünze Wilhelm II zeigt das Portrait des Kaisers nach rechts. Die Umschrift lautet „WILHELM II DEUTSCHER KAISER KÖNIG V. PREUSSEN“. Das Portrait zeigt Wilhelm II. mit charakteristischem Schnurrbart und preußischer Uniformdarstellung.
Auf der Rückseite befindet sich der gekrönte Reichsadler mit großem Brustschild. Unterhalb stehen der Nennwert „20 MARK“ sowie die jeweilige Jahreszahl. Die Umschrift „DEUTSCHES REICH“ verweist auf die gemeinsame Reichswährung des Kaiserreichs. Der Münzrand trägt die Inschrift „GOTT MIT UNS“.
Details
Die Preußen 20 Mark Goldmünze 1890–1913 Wilhelm II – Jäger 252 besteht aus Gold 900/1000. Das Raugewicht beträgt 7,965 Gramm, enthalten sind 7,168 Gramm Feingold. Der Durchmesser liegt bei etwa 22,5 Millimetern.
Geprägt wurden die Goldmünzen überwiegend in Berlin mit dem Münzzeichen A. Zusätzlich existieren seltenere Ausgaben der Hamburger Prägestätte mit dem Münzzeichen J. Die Münzen waren offizielles Zahlungsmittel innerhalb der Goldmark-Währung des Deutschen Kaiserreichs und zählen heute zu den wichtigsten historischen deutschen Goldmünzen.
Viele Reichsgoldmünzen wurden im Alltag genutzt oder später eingeschmolzen. Gut erhaltene 20 Mark Gold Stücke mit vollständig sichtbaren Details des Kaiserportraits und des Reichsadlers werden deshalb von Sammlern besonders gesucht.
Die Auswahl der 20 Mark Goldmünze Wilhelm II erfolgt je nach Verfügbarkeit aus unserem Lagerbestand. Geliefert wird eine Reichsgoldmünze aus dem Prägezeitraum 1890 bis 1913. Wünsche zu bestimmten Jahrgängen oder Prägestätten wie A oder J prüfen wir gerne vorab nach Verfügbarkeit.
Auflage
Die Auflagen der 20 Mark Goldmünze Wilhelm II unterscheiden sich je nach Jahrgang und Prägestätte deutlich. Gerade diese Unterschiede machen viele Reichsgoldmünzen des Deutschen Kaiserreichs für Sammler interessant.
Folgende Auflagen sind für den Typ Jäger 252 bekannt:
1890 A: 3.695.000 Exemplare 1891 A: 2.752.000 Exemplare 1892 A: 1.815.000 Exemplare 1893 A: 3.172.000 Exemplare 1894 A: 5.815.000 Exemplare 1895 A: 4.135.000 Exemplare 1896 A: 4.239.000 Exemplare 1897 A: 5.394.000 Exemplare 1898 A: 6.542.000 Exemplare 1899 A: 5.873.000 Exemplare 1900 A: 5.163.000 Exemplare 1901 A: 5.188.340 Exemplare 1902 A: 4.138.128 Exemplare 1903 A: 2.870.073 Exemplare 1904 A: 3.452.625 Exemplare 1905 A: 4.220.793 Exemplare 1905 J: 920.784 Exemplare 1906 A: 7.788.922 Exemplare 1906 J: 101.808 Exemplare 1907 A: 2.576.286 Exemplare 1908 A: 3.274.168 Exemplare 1909 A: 5.212.836 Exemplare 1909 J: 350.128 Exemplare 1910 A: 8.645.549 Exemplare 1910 J: 753.217 Exemplare 1911 A: 4.745.790 Exemplare 1912 A: 5.569.398 Exemplare 1912 J: 502.530 Exemplare 1913 A: 6.102.730 Exemplare
Besonders die Hamburger Prägungen mit dem Münzzeichen J wurden meist in deutlich geringerer Stückzahl hergestellt als die Berliner Ausgaben. Gerade kleinere Auflagen wie 1906 J mit nur 101.808 Exemplaren gehören innerhalb der 20 Mark Goldmünzen zu den gesuchteren Varianten.
Die 20 Mark Goldmünze Wilhelm II verbindet historische Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs mit der letzten großen Prägephase der deutschen Goldmark-Währung vor dem Ersten Weltkrieg. Gerade originale Reichsgoldmünzen werden bis heute von Sammlern und Anlegern gleichermaßen gesucht.
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