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Artikelnummer: j.266

Kaiserreich 20 Mark Gold 1903 Georg von Sachsen - J.266

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Kaiserreich 20 Mark Gold Georg von Sachsen - J.266

Diese 20-Mark-Münze mit der Jägernummer J.266 ist eine Reichsgoldmünze aus dem Deutschen Kaiserreich, die während der Regentschaft von König Georg in Muldenhütten geprägt wurde. Die Münze hat ein Gewicht von 7,965 g und besteht aus 900er Gold. Sie wurde nur 1903 mit dem Münzzeichen E geprägt.

 

20 Mark Gold Georg von Sachsen - Technische Daten:

Serie: „20 Mark Reichsgoldmünzen“

Jahrgang: 1903

Münzdesigner: Max Barduleck

Prägestätten: E = Muldenhütten

Material: Gold 0.900

Gewicht: 7,965 Gramm

Durchmesser: 22,5 mm

Nennwert: 20 Mark

Prägequalität: Sehr schön

Verpackung: In Münzkapsel mit Zertifikat

Münzrand: Randschrift „GOTT MIT UNS“

 

Überzeugen Sie sich selbst von der sächsischen 20-Mark-Goldmünze „Albert I.“ und lassen Sie sich von einem der umfangreichsten Sammelgebiete der Welt in ihren Bann ziehen.

 

20 Mark Gold Georg von Sachsen - Münzbeschreibung:

Auf der Vorderseite sehen wir eine Büste von Georg nach rechts gerichtet. Umgeben ist das Motiv in lateinischer Schrift von dem Schriftzug „GEORG KOENIG VON SACHSEN“. Auf der anderen Seite, der Wertseite, ist der gekrönte (große) Reichsadler abgebildet. Des Weiteren sehen wir den Nennwert 20 MARK sowie die Jahreszahl "1903" und „Deutsche Reich“.

 

Das Königreich Sachsen

Das Königreich Sachsen war ein bedeutender Bundesstaat im Deutschen Kaiserreich, das von 1871 bis 1918 bestand. Unter der Herrschaft der Wettiner hatte Sachsen eine einflussreiche politische, wirtschaftliche und kulturelle Stellung im Reich.

Politisch gesehen war Sachsen Mitglied des Deutschen Kaiserreichs und hatte einen Sitz in der Bundesversammlung sowie im Bundesrat. Der sächsische König war Mitglied im Bundesrat, dem Vertretungsorgan der deutschen Bundesstaaten auf Reichsebene. Dadurch konnte Sachsen aktiv an der Gesetzgebung und den politischen Entscheidungen im Reich mitwirken.

Wirtschaftlich war Sachsen ein industriell entwickeltes Land mit einem Schwerpunkt auf Bergbau, Maschinenbau und Textilindustrie. Städte wie Leipzig und Dresden waren bedeutende Zentren des Handels und der Industrie, und Sachsen trug wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung des Deutschen Kaiserreichs bei.

Kulturell und intellektuell war Sachsen ebenfalls von großer Bedeutung. Die Universität Leipzig war eine angesehene Bildungseinrichtung, die Gelehrte aus aller Welt anzog. Dresden galt als Zentrum der Kunst und Musik, und die sächsische Kultur prägte das gesamte Reich.

Trotz seiner relativen Autonomie innerhalb des Deutschen Kaiserreichs blieb Sachsen eng mit dem Reich verbunden und trug maßgeblich zu dessen politischer Stabilität und wirtschaftlichem Wohlstand bei.

 

Georg von Sachsen

Georg von Sachsen, vollständig Georg Friedrich Karl Joseph von Sachsen, wurde am 8. August 1832 als Prinz von Sachsen geboren und war ein Mitglied der königlichen Familie Sachsens. Er war der zweite Sohn von König Johann I. von Sachsen und dessen Ehefrau Amalie Auguste von Bayern.

Georg trat nicht die Thronfolge an, da sein älterer Bruder Albert als Kronprinz und später als König von Sachsen vorgesehen war. Stattdessen widmete sich Georg einer militärischen Laufbahn. Er diente in der sächsischen Armee und erreichte den Rang eines Generalleutnants.

Georg von Sachsen war auch kulturell und gesellschaftlich aktiv. Er interessierte sich für Kunst, Literatur und Musik und unterstützte verschiedene kulturelle Projekte und Institutionen in Sachsen. Als Mitglied des sächsischen Königshauses spielte er eine repräsentative Rolle bei öffentlichen Veranstaltungen und festlichen Anlässen.

Trotz seiner relativen Zurückhaltung in der politischen Arena war Georg von Sachsen als Mitglied des Königshauses eine wichtige Figur im öffentlichen Leben Sachsens und trug zur Stabilität und Kontinuität der königlichen Familie bei. Er starb am 15. Oktober 1904 in Pillnitz, einem königlichen Schloss bei Dresden.

 

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