Anlass
Die Sachsen 20 Mark Goldmünze Georg wurde im Jahr 1903 im Deutschen Kaiserreich geprägt. König Georg von Sachsen regierte nur kurze Zeit von 1902 bis 1904 und gehört damit zu den seltener vertretenen Herrschern innerhalb der Reichsgoldmünzen. Seine Regierungszeit fiel in die späte Phase des Deutschen Kaiserreichs unter Wilhelm II. Die 20 Mark Goldmünzen Sachsens zählen heute zu den wichtigen historischen Goldmünzen der deutschen Bundesstaaten und werden von Sammlern seit Jahrzehnten gesucht.
Motiv
Die Vorderseite der 20 Mark Goldmünze zeigt das Portrait von Georg König von Sachsen nach rechts. Die Umschrift lautet „GEORG KOENIG V. SACHSEN“. Das Herrscherportrait gehört zu den klassischen Gestaltungen der Reichsgoldmünzen des frühen 20. Jahrhunderts.
Auf der Rückseite befindet sich der gekrönte Reichsadler mit großem Brustschild. Unterhalb stehen der Nennwert „20 MARK“ sowie die Jahreszahl 1903. Die Umschrift „DEUTSCHES REICH“ verweist auf die gemeinsame Goldmark-Währung des Kaiserreichs. Der Münzrand trägt die Inschrift „GOTT MIT UNS“.
Details
Die Sachsen 20 Mark Goldmünze 1903 Georg – Jäger 266 besteht aus Gold 900/1000. Das Raugewicht beträgt 7,965 Gramm bei einem Feingewicht von 7,168 Gramm Gold. Der Durchmesser liegt bei etwa 22,5 Millimetern.
Geprägt wurde die Goldmünze in Dresden mit dem Münzzeichen E. Die sächsischen 20 Mark Goldmünzen gehören innerhalb der Reichsgoldmünzen zu den historischen Ausgaben der deutschen Bundesstaaten und besitzen durch die kurze Regierungszeit Georgs zusätzliche Bedeutung für viele Sammler.
Viele Reichsgoldmünzen des Deutschen Kaiserreichs wurden im Zahlungsverkehr genutzt oder später eingeschmolzen. Gut erhaltene 20 Mark Gold Stücke mit klar sichtbaren Details des Herrscherportraits und des Reichsadlers besitzen deshalb bei Sammlern besondere Bedeutung.
Auflage
Die Auflage der Sachsen 20 Mark Goldmünze Georg 1903 mit dem Münzzeichen E beträgt 250.000 Exemplare.
Da die Münze nur in einem einzigen Jahr geprägt wurde, gehört sie innerhalb der sächsischen Reichsgoldmünzen zu den klar abgegrenzten Herrscherausgaben des Deutschen Kaiserreichs. Gerade Goldmünzen mit kurzer Prägezeit werden von vielen Sammlern gezielt gesucht.
Die 20 Mark Goldmünze Georg verbindet historische Goldmünzen Sachsens mit der späten Kaiserzeit des Deutschen Kaiserreichs. Reichsgoldmünzen des frühen 20. Jahrhunderts gehören bis heute zu den wichtigsten Sammelgebieten deutscher Goldprägungen.
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