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Artikelnummer: 100000926

Deutsches Reich 50.000 Mark Reichsbanknote 19.11.1922 – Rosenberg 79 – zirkuliert

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  • Serie: Reichsbanknote
  • Zirkuliert
  • Abmessung: 190 × 110 mm
  • 50.000 Mark
  • Schutzfolie
  • Reichsdruckerei
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Anlass

Die Reichsbanknote über 50.000 Mark vom 19. November 1922 stammt aus der frühen Inflationszeit im Deutschen Reich. Der Nennwert wirkt heute hoch, zeigt aber vor allem, wie schnell das Geld damals schon an Wert verlor. Für Sammler ist genau das spannend, weil solche Scheine den Weg in die spätere Hochinflation sehr anschaulich machen.

Rosenberg 79 gehört in eine Zeit, in der die Geldentwertung bereits deutlich spürbar war, auch wenn die ganz extremen Milliardenbeträge des Jahres 1923 noch nicht erreicht waren. Gerade deshalb ist dieser Schein interessant. Er steht an einem Punkt, an dem sich die Entwicklung bereits klar abzeichnete.

 

Motiv

Die Vorderseite zeigt Bürgermeister Brauweiler nach einem Gemälde von Bartholomäus Bruyn. Dazu kommen der Schriftzug der Reichsbanknote und die Wertangabe. Im Vergleich zu Rosenberg 78 ist diese Ausgabe einfacher gestaltet. Hinter der Schrift „Reichsbanknote Fünfzigtausend Mark“ fehlt der Adler, und auch hinter dem Bild sowie hinter dem Schriftzug „50.000 Mark“ fehlt der sonst vorhandene Unterdruck.

Die Rückseite zeigt die Wertangabe auf Ornament. Sie ist damit nicht blanko, sondern klar und ordentlich gestaltet. Gerade diese Mischung aus vereinfachter Vorderseite und noch ausgearbeiteter Rückseite gibt dem Geldschein seinen eigenen Charakter.

 

Details

Es handelt sich um die Reichsbanknote über 50.000 Mark vom 19.11.1922, katalogisiert unter Rosenberg 79. Der vorliegende Geldschein ist zirkuliert. Das Format beträgt 190 x 110 mm. Die Kontrollnummer ist 8-stellig und braun. Gedruckt wurde die Banknote auf Banknotenpapier.

Bei Rosenberg 79 lohnt sich der Blick auf die Details. Banknoten mit 8-stelliger brauner Kontrollnummer werden dem Reichsdruck zugeordnet, während auch Firmendrucke mit 6-stelliger brauner Kontrollnummer bekannt sind. Für Sammler ist das wichtig, weil sich die Ausgabe so innerhalb der Rosenberg-Nummer genauer einordnen lässt.

 

Auflage

Eine einzelne belastbare Auflagenzahl lässt sich für Rosenberg 79 ohne genaue Untervariante nicht sinnvoll auf eine Zahl verkürzen. Bei dieser Banknote ist für Sammler ohnehin wichtiger, dass Motivvariante, Kontrollnummer, Druckart und Erhaltung sauber zusammenpassen. Genau daraus ergibt sich die richtige Einordnung.

Zirkulierte Scheine sind bei dieser Ausgabe gut sammelbar, weil man an ihnen den echten Gebrauch noch erkennt. Gerade bei einem Geldschein aus der frühen Inflationszeit ist das für Sammler interessant, weil sich daran nicht nur die Gestaltung, sondern auch der Übergang in die immer stärkere Geldentwertung gut ablesen lässt.

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