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Artikelnummer: 100000944

Deutsches Reich 50 Mark 1918 – Reichsbanknote Rosenberg 57 – zirkuliert

  • Serie: Reichsbanknote
  • Zirkuliert
  • Abmessung: 144 x 114 mm
  • 50 Mark
  • Schutzfolie
  • Firmendruck im Auftrag vom Reich
30,00 €
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Anlass

Diese Reichsbanknote zu 50 Mark trägt das Datum 30.11.1918 und stammt aus der Zeit direkt nach dem Ersten Weltkrieg. Sie gehört damit in eine unruhige Phase des Deutschen Reiches, in der sich politische und wirtschaftliche Verhältnisse stark veränderten. Für Sammler ist so ein Schein nicht nur ein altes Zahlungsmittel, sondern ein gut greifbares Stück deutscher Geschichte.

Die Ausgabe kam ab März 1919 in den Umlauf und blieb bis zum 31.01.1921 gültig. Gerade dadurch ist die Banknote interessant, weil sie an der Grenze zwischen Kriegszeit und früher Nachkriegszeit steht. Im Sammelgebiet ist sie zudem unter dem Spitznamen „Eierschein“ bekannt.

 

Motiv

Die Vorderseite zeigt einen Text in einem verzierten Rahmen. Die Gestaltung wirkt schlicht, aber gut erkennbar. Gerade diese Rahmenform gibt dem Schein sein typisches Aussehen und macht ihn für Sammler leicht wiedererkennbar.

Die Rückseite zeigt ein weißes Oval zwischen Ranken und Rahmen. Genau dieses auffällige Motiv hat dem Schein im Sammlerkreis den Namen „Eierschein“ eingebracht. Dadurch besitzt die Banknote einen eigenen Charakter, der sie von vielen anderen Reichsbanknoten unterscheidet.

 

Details

Es handelt sich um die Reichsbanknote über 50 Mark vom 30.11.1918, katalogisiert unter Rosenberg 57. Der Schein ist ein Firmendruck und wurde damit nicht in der Reichsdruckerei, sondern in privater Druckerei für den Bedarf an Reichsbanknoten hergestellt. Das Material ist Banknotenpapier. Die Abmessungen betragen 144 × 114 mm. Die Kontrollnummer ist 6-stellig und rot. Angeboten wird die Banknote in zirkulierter Erhaltung.

Für Sammler ist diese Ausgabe gut einzuordnen, weil Datum, Nennwert und Rosenberg-Nummer klar zusammenpassen. Gerade bei den Ausgaben aus dieser Übergangszeit ist der Hinweis auf Firmendruck besonders wichtig, weil er die Banknote innerhalb des Sammelgebiets noch genauer beschreibt.

 

Auflage

Bei Reichsbanknoten dieser Zeit steht meist nicht eine einzelne Auflagenzahl im Mittelpunkt, sondern die genaue Zuordnung nach Katalognummer, Druckart, Format und Erhaltung. Die Rosenberg-Nummer 57 sorgt dafür, dass der Schein im Sammelgebiet eindeutig eingeordnet werden kann.

Wer Banknoten des Deutschen Reiches aus der Zeit des Ersten Weltkriegs und der frühen Nachkriegsjahre sammelt, bekommt hier einen originalen 50-Mark-Schein mit besonderem Wiedererkennungswert. In zirkulierter Erhaltung wirkt die Note als echtes Umlaufstück besonders anschaulich und nah an ihrer Zeit.